Gleichwertige Lebensverhältnisse

Gute Lebensverhältnisse für alle Menschen im Land ermöglichen

Dr. Franziska Giffey zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat am 7. November im Bundestag zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse und über die Bedeutung von Heimat gesprochen. Anlass war die Vereinbarte Debatte über gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland. Mit einer neuen Kommission, die am 26. September ihre Arbeit aufgenommen hat, sollen konkrete Vorschläge erarbeitet werden, wie in Zukunft Ressourcen und Möglichkeiten für alle in Deutschland lebenden Menschen gerecht verteilt werden können.

Dr. Franziska Giffey betonte, dass zu gleichwertigen Lebensverhältnissen dauerhaftes Engagement in der frühkindlichen Bildung, Orte der Begegnung für Jung und Alt und Hilfe der Generationen untereinander sowie die dauerhafte Förderung von Demokratiearbeit gehört.

Fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung fühlen sich viele Menschen in Ostdeutschland mit ihrer Lebensleistung nicht anerkannt. Gleichzeitig sind in vielen Gegenden Menschen weggezogen und Angebote weggebrochen. Im Westen gibt es ebenfalls Regionen, die einen industriellen Strukturwandel erlebt haben.

Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse"

Ziel der Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse" ist es, Vorschläge für eine gerechte Verteilung von Ressourcen und Möglichkeiten für alle in Deutschland lebenden Menschen zu erarbeiten. Die Kommission wird im Juli 2019 einen Bericht mit konkreten Empfehlungen vorlegen. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey ist eine der beiden stellvertretenden Co-Vorsitzenden. Die Facharbeitsgruppe "Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt" in Verantwortung des Bundesfamilienministeriums befasst sich unter anderem mit den Themen Wohnen im Lebensumfeld, Engagement und Demokratie, Kita und frühkindliche Bildung sowie Entwicklung lebenswerter Kommunen im demografischen Wandel.