Gender Care Gap

Eine junge Familie steht in der Küche beim Abwasch

Erwerbs- und Sorgearbeit gleichberechtigt gestalten

Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an gesellschaftlichen Prozessen ist eine Herausforderung. Möglich ist das nur, wenn auch die unbezahlte Sorgearbeit - der Einsatz für Familie, Haushalt und Ehrenamt - von Frauen und Männern gemeinsam wahrgenommen wird. Wie das funktionieren kann, ist ein Thema der Gleichstellungspolitik.

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Die Arbeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur unbezahlten Sorgearbeit wird gefördert aus dem Rights, Equality and Citizenship (REC) Programme 2014-2020 der Europäischen Union (Grant Agreement Nr. 820308).

Kindererziehung, Pflege von Angehörigen, Hausarbeit, Ehrenamt: Frauen wenden pro Tag im Durchschnitt 52,4 Prozent mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit auf als Männer. Dieser Unterschied wird als "Gender Care Gap" bezeichnet.

Der Gender Care Gap führt dazu, dass viele Frauen wirtschaftliche Nachteile haben. Für eine gerechte Verteilung der unbezahlten Sorgearbeit analysiert das Gender-Care-Gap-Projekt die Unterschiede und entwickelt Handlungsempfehlungen.

Auf der Online-Konferenz wurde am 4. September diskutiert, wie partnerschaftliche Erwerbs- und-Sorge-Arrangements unterstützt und stabilisiert werden können.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey in einer Diskussion.