Integration und Teilhabe

Dr. Franziska Giffey: Mit Patenschaften mehr Menschen helfen

Das Bild zeigt Dr. Franziska Giffey bei einem Rundgang durch das Barcamp, zwei Frauen erklären ihr dabei etwas
Dr. Franziska Giffey zu Besuch beim openTransfer CAMP #Patenschaften in Berlin© Jörg Farys/www.dieprojektoren.de

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat am 1. Dezember das openTransfer CAMP #Patenschaften in Berlin eröffnet. Vertreterinnen und Vertreter von Patenschafts-und Mentoringprojekten aus ganz Deutschland trafen sich bei dem Barcamp, um sich über Chancen und Herausforderungen dieser Freiwilligenarbeit auszutauschen. Ein Barcamp ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, die die Teilnehmenden interaktiv mitgestalten können.

Veranstaltet wurde das Barcamp von der Stiftung Bürgermut Berlin, die sich  auf die Verbreitung sozialer Innovationen spezialiert hat und bereits seit zwei Jahren Patenschafts- und Mentoringsorganisationen begleitet, qualifiziert und vernetzt.

Dr. Franziska Giffey betonte in ihrer Eröffnungsrede:

"Ich freue mich, dass es Formate wie das openTransfer CAMP gibt, auf dem sich ehren- und hauptamtlich aktive Menschen austauschen und voneinander lernen können, aber auch Anerkennung und Zuspruch für ihre Arbeit erfahren. Wenn man eine Patin oder einen Paten an der Seite hat, dann geht vieles leichter. Menschen, die den Weg kennen, die erklären, aber auch zuhören. Die beste Unterstützung, um in Deutschland anzukommen und das Leben zu meistern, ist die Hilfe von Mensch zu Mensch."

Bei der Veranstaltung ging es auch um die Frage, wie noch mehr Menschen mithilfe von Chancenpatenschaften unterstützt werden können. Dr. Franziska Giffey wies in ihrer Eröffnungsrede daraufhin, dass das Bundesprogramm "Menschen stärken Menschen" mittlerweile ausgeweitet wurde und nicht mehr allein Geflüchteten zugutekommt, sondern auch anderen, für die eine Patenschaft eine Chance ist.

Die Stiftung Bürgermut wird durch das Bundesprogramm "Menschen stärken Menschen" des Bundesfamilienministeriums gefördert. Mit Hilfe des Programms fördert das Bundesfamilienministerium seit Anfang 2016 mittlerweile 23 zivilgesellschaftliche Programmträger, die Patenschaften für Geflüchtete mit über 500 lokalen Strukturen umsetzen. Seit Beginn des Programms konnten rund 46.000 Patenschaften (Stand Januar 2018) gestiftet werden, von niedrigschwelliger Alltagsbegleitung bis hin zu Bildungsmentorenschaften zur Sicherung von Schulabschlüssen.