Auftakt im Livestream verfolgen Fachkongress und Aktionstag im Programm "Menschen stärken Menschen"

Am 27. und 28. Oktober findet bereits zum fünften Mal der Patenschaftskongress zum Bundesprogramm "Menschen stärken Menschen" statt. Das Programm unterstützt Ehrenamtliche, die sich als Patin oder Pate engagieren. Gefördert wird es vom  Bundesfamilienministerium.

Der Patenschaftskongress wird vom BBE - Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement veranstaltet. Er dient dem fachlichen Austausch und der Vernetzung der insgesamt 27 Programmträger sowie ihrer fast 800 Unterstrukturen. Wegen der Corona-Pandemie findet der Kongress als digitales Format statt und wird durch einen digitalen Aktionstag "Menschen stärken Menschen" flankiert, der das große Engagement der vielen Tausend Menschen im Programm würdigt. 

Auftakt im Livestream verfolgen

Die Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, Juliane Seifert, eröffnet den Kongress und tauscht sich im Anschluss mit Engagierten aus dem Programm über ihre Erfahrungen aus. Der Auftakt kann am 27. Oktober ab 10:30 Uhr auf dieser Seite im Livestream verfolgt werden. 

Über 125.000 Patenschaften

Das Programm "Menschen stärken Menschen" ist eine Erfolgsgeschichte. Seit dem Start im Jahr 2016 konnten bereits mehr als 125.000 Patenschaften gestiftet werden - zunächst zwischen Ehrenamtlichen und vielen Tausend geflüchteten Menschen, denen die Integration damit erleichtert wurde.

Aufgrund der guten Erfahrungen wurde "Menschen stärken Menschen" Anfang 2019 auf neue Zielgruppen erweitert. Durch "Chancenpatenschaften" sollen auch Menschen aus schwierigen Lebenslagen, denen eine Perspektive für die Zukunft fehlt, unterstützt werden, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten und ihre Potenziale zu entfalten. 

Der große Erfolg von "Menschen stärken Menschen" beruht auf den persönlichen 1-zu-1-Beziehungen der Patenschaftstandems. Damit wird gewährleistet, dass auf die jeweiligen individuellen Bedürfnisse eingegangen werden kann.

Programmträger

Das Programm wird von vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen mitgetragen. Dazu gehören die freien Wohlfahrtsverbände, Migrantenorganisationen, Organisationen aus dem Stiftungssektor, aber auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. sowie Mehrgenerationenhäuser. Mit weiteren Partnerinnen und Partnern aus der Wirtschaft und Zivilgesellschaft soll das Programm auf ein breites Fundament gestellt werden.