Podiumsdiskussion im Live-Stream verfolgen Das Coronavirus und die Gleichstellung der Geschlechter in Europa

Am 19. November lädt das Bundesfrauenministerium zusammen mit dem Europäischen Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) zu einer Diskussion ein, die sich mit der Frage beschäftigt, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Gleichstellung der Geschlechter in Europa hat. An der Veranstaltung "Frauen im Fokus: Das Coronavirus und die Gleichstellung der Geschlechter in Europa", die in englischer Sprache stattfindet, nehmen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft teil. Sie kann von 15 Uhr bis 17 Uhr auf dieser Seite im Livestream verfolgt werden.

Livestream

Es wird zwei Podiumsdiskussionen geben mit Bundesfrauenministerin Franziska Giffey, der EU-Kommissarin für Gleichstellung Helena Dalli, der portugiesischen Ministerin für Gleichstellung Mariana Vieira da Silva und der Direktorin des EIGE, Carlien Scheele, mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags und des Europäischen Parlaments sowie Expertinnen von EIGE und GREVIO, einer Expertengruppe des Europarats, die die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt überwacht.

EU-Ratspräsidentschaft

Die Corona-Pandemie hat unser alltägliches Leben verändert und wird vermutlich auch langfristige Folgen haben. Erste negative Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und Männern zeigen sich bereits - auf dem Arbeitsmarkt und beim Thema Gewalt gegen Frauen. Deshalb ist es wichtig, Mechanismen, die dahinter liegen, genau zu analysieren. So können Maßnahmen ergriffen werden, die diesen effektiv entgegenwirken.

Die Gleichstellung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt und bei unbezahlter Sorgearbeit sowie der Kampf gegen Gewalt an Frauen sind die Schwerpunkte im Bereich Gleichstellung während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung werden sich darüber austauschen, wie die Gleichstellung in Europa vorangetrieben werden kann. Außerdem wird ein Ausblick auf die gleichstellungspolitischen Pläne der portugiesischen Ratspräsidentschaft geworfen, die im Januar 2021 beginnt.