Pride Weeks

Bundesfamilienministerium hisst Regenbogenflagge

CSD-Empfang im Bundesfamilienministerium

Am 17. Juli hat im Bundesfamilienministerium ein Empfang anlsässlich der Berliner Pride Weeks und der Öffnung der "Ehe für alle" stattgefunden. Gemeinsam mit rund 200 Gästen hisste die Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley die Regenbogenflagge vor dem Berliner Dienstgebäude. Seit den siebziger Jahren ist die Flagge ein internationales Symbol für sexuelle Vielfalt und gegen die Diskriminierung von homo- und bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen.

In ihrer Rede ging Dr. Katarina Barley auf die lange Verfolgungsgeschichte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen in Deutschland ein und betonte die historische Bedeutung der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.

Dr. Katarina Barley:

"Die tatsächliche Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen und das Ende von Diskriminierung und Gewalt sind noch nicht erreicht. Gemeinsam haben wir noch viel Arbeit vor uns. Wir sind noch nicht am Ziel. Das Hissen der Regenbogenfahne am Bundesfamilienministerium anlässlich des Christopher Street Day ist mittlerweile Tradition. Die Regenbogenfahne ist das Zeichen der Vielfalt - und Vielfalt umfasst alle Menschen. Daher wird niemand durch das Hissen dieser Fahne ausgeschlossen."

Anlässlich der Pride Weeks wird das Dienstgebäude zudem in den Farben des Regenbogens angestrahlt. Damit ist das Bundesfamilienministerium das erste Dienstgebäude der Bundesregierung, das ein weithin sichtbares Zeichen für die Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen und gegen Diskriminierung und Gewalt setzt.

In vielen Städten Deutschlands finden rund um den Christopher Street Day (CSD) Demonstrationen, Feste und Veranstaltungen statt. Berlin steht vom 2. bis 24. Juli ganze drei Wochen lang im Zeichen der sogenannten Pride Weeks, der Berliner CSD wird am 22. Juli gefeiert.

Das Bundesfamilienministerium setzt sich dafür ein, dass die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität beendet wird. Es unterstützt im Bereich gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität eine Vielzahl von Projekten und Veranstaltungen und ist innerhalb der Bundesregierung koordinierend für entsprechende Fragestellungen und Aufgaben zuständig.