Bundesprogramm "Kita-Einstieg"

Mit früher Bildung zu gleichen Chancen für alle Kinder

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey auf dem Boden kniend in einer Gruppe von Kindern
Die ersten Jahre im Leben der Kinder sind entscheidend für ihren weiteren Bildungsweg und ihre Entwicklungschancen© Giulia Iannicelli

Am 17. Juli hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey die Kindertagesstätte "Haus der Kinder" in Nürnberg besucht. Die Kindertagesstätte ist einer von rund 150 Standorten des Bundesprogramms "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung".

Das vom Bundesfamilienministerium geförderte Angebot bietet niedrigschwellig frühpädagogische Angebote an, die den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten, begleiten und Hürden abbauen. Die Angebote richten sich gezielt an Kinder und Familien, die bisher nur unzureichend von Kindertagesbetreuung erreicht werden. Dies können Familien sein, die in ökonomischen Risikolagen, familiärer Bildungsbenachteiligung oder stark belasteten Sozial- und Wohnverhältnissen leben. Auch Kinder mit Fluchthintergrund finden bislang nur schwer Zugang zur Kindertagesbetreuung.

Dr. Franziska Giffey:

"Das Wichtigste für mich ist, dass jedes Kind unabhängig davon aus welcher Familie es stammt, die Chance auf frühe Bildung hat. Denn gerade die ersten Jahre sind entscheidend für den weiteren Bildungsweg und die Entwicklungschancen. Deshalb möchte ich mit unserem erfolgreichen Programm 'Kita-Einstieg' Kindern und ihren Familien eine Brücke in die frühkindlichen Regelangebote wie Kitas und Kindertagespflege bauen. Damit es auch wirklich jedes Kind packt! Ich freue mich, dass die Stadt Nürnberg so engagiert am Bundesprogramm 'Kita-Einstieg' teilnimmt und tolle Angebote umsetzt, die Kinder und ihre Eltern auf den Kita-Alltag vorbereiten."

Damit es jedes Kind packt

Die Angebote des Bundesprogramms "Kita-Einstieg" können direkt in Kindertageseinrichtungen, aber auch in Gemeinschaftsunterkünften, in Familienzentren, Mehrgenerationenhäusern, in Nachbarschaftszentren oder innerhalb des Quartiersmanagements eingerichtet werden. Damit die Angebote in einer Region aufeinander abgestimmt sind und gute Brücken in die reguläre Kindertagesbetreuung bilden, werden sie durch die Träger der öffentlichen Jugendhilfe gesteuert und koordiniert. Die Koordinierungs- und Netzwerkstellen arbeiten dabei eng mit anderen Akteurinnen und Akteuren zusammen.

Von 2017 bis 2020 erhalten die vom Bundesfamilienministerium geförderten Standorte im Bundesprogramm "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" jeweils bis zu 150.000 Euro pro Jahr für Koordinierungs- und Netzwerkstellen, Fachkräfte für die Umsetzung der Angebote sowie zusätzliche Projektmittel. Auch die Stadt Nürnberg erhält für die Konzeption von Angeboten für den Kita-Einstieg bis 2020 mehr als eine halbe Million Euro.