Aktionen gegen Rassismus und Ausgrenzung

Internationale Wochen gegen Rassismus

Hand mit Handschuh, jeder Finger ist ein Gesicht
Logo der Internationalen Wochen gegen Rassimus 2018© Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassimus

Rund um den Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung am 21. März finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Zwischen dem 12. und 25. März gibt es deutschlandweit zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen.

Koordiniert wird die Aktion von der gemeinnützigen Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus. Unter dem Motto "100 Prozent Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus" finden bundesweit mehr als 2.000 Veranstaltungen statt. Auch zahlreiche Programme aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben!" beteiligen sich.

Kampagne "Love Speech!"

Mit der Kampagne "Love Speech!" startet der Verein Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V. am 12. März um 12 Uhr auf dem Alexanderplatz in Berlin in die Internationalen Wochen gegen Rassismus. "Love Speech!" ist ein Aufruf für eine wertschätzende und respektvolle Sprache, nicht nur, aber vor allem auch in den Sozialen Medien. Zugleich ist die Initiative ein Appell für ein weltoffenes Deutschland.

Diskussionsrunde "Wo steht unsere Republik?"

Am 19. März diskutieren Petra Pau (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags), Züli Aladag (Regisseur), Dr. Berndt Schmidt (Intendanz und Geschäftsführung Friedrichstadt-Palast), Christian Gesellmann (Autor und Journalist), Christoph Braun (Refugio LAB) und Jan Schapira (Mitglied der Initiative Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus) in Berlin zum Thema "Wo steht unsere Republik?".

Multimedia-Lesung "Eingedeutscht"

Bei der Multimedia-Lesung "Eingedeutscht" am 23. März geben Abdul Abbasi und Allaa Faham Einblicke in ihren arabisch untertitelten Youtube-Kanal German LifeStyle GLS. In ihren Sketchen und Experimenten überzeichnen die beiden Internetstars Stereotype und die Unterschiede der beiden Kulturen, karikieren das tägliche Leben, Gewohnheiten und gängige Vorurteile.

Das gesamte Programm von Gesicht Zeigen! finden Sie hier.

Mit Theaterstücken, Lesungen und Vorträgen stellen die in der Partnerschaft für Demokratie Stuttgart organisierten Vereine ein umfangreiches Programm für Kinder und Jugendliche, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und die allgemeine Öffentlichkeit auf die Beine. Am 12. März etwa nehmen Imran Ayatya und Bülent Kullukcu mit "Songs of Gastarbeiter" das Publikum mit auf eine musikalische, filmische und kommentierte Reise durch 50 Jahre Einwanderung in Deutschland.

Alle Veranstaltungen finden Sie im Programmheft.

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein wird am 15. März in Pinneberg mit dem Projekt "DISS-kriminierung" aktiv. Das Projekt verfolgt das Ziel, Jugendliche zu empowern, die in ihrem Alltag immer wieder Diskriminierungserfahrungen erleben und eventuell selbst auch diskriminierend handeln. Schwerpunkte sind die Reflexion der eigenen Biografie in professioneller Umgebung, der Austausch von Erfahrungen und die Vernetzung der jungen Menschen.

In der Lübecker Altstadt bereiten am 23. März die Teams des Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus, des Integrationscenters Lübeck und des AWO-Landesverbands Schleswig-Holstein ein Quiz für Passantinnen und Passanten vor. Diese sind aufgerufen, sich persönlich zu Rassismus zu positionieren. Die individuellen Statements steigen zum Abschluss der Aktion mit Luftballons über die Stadt Lübeck.

Im Projekt "Prominent gegen Rassismus" beteiligen sich bekannte Persönlichkeiten vor Ort an den Aktionen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Damit sollen möglichst viele Menschen erreicht und motiviert werden, sich gegen Rassismus und Gewalt zu engagieren. Das Projekt wird durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert.

Zahlreiche Initiativen, Vereine sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland setzen sich täglich für Demokratie und Vielfalt ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesfamilienministeriums. Das Programm fördert Projekte zur Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung.