Konferenz "Mittendrin und nicht dabei?"

Gesellschaftliche Teilhabe von muslimischen Jugendlichen stärken

Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen
Dr. Franziska Giffey im Gespräch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz "Mittendrin und nicht dabei?"© Katja Kottmann

Am 9. November hat Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey die Konferenz "Mittendrin und nicht dabei? Perspektiven auf die Partizipation islamischer Interessenorganisationen" in Berlin eröffnet. Thema der zweitägigen Konferenz ist die gesellschaftliche Teilhabe von muslimischen Jugendlichen.

Während der gemeinsamen Veranstaltung von CLAIM - Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit und der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) diskutieren Fachleute aus Zivilgesellschaft, Fachpraxis und Wissenschaft darüber, welche gesellschaftlichen Barrieren es für muslimische Jugendliche gibt und wie diese abgebaut werden können. Eine wichtige Frage ist dabei auch, wie das vielfältige zivilgesellschaftliche Engagement von muslimischen Jugendlichen gerade auf der lokalen Ebene stärker sichtbar gemacht und anerkannt werden kann.

Dr. Franziska Giffey betonte:

"Es gibt viele muslimische Jugendliche, die sich für unser Zusammenleben stark machen. Sie bringen sich ein, mit ihren unterschiedlichen Perspektiven, Fähigkeiten und ihrem Engagement. Wir alle haben zusammen die Verantwortung für das Zusammenleben in unserem Land - egal ob oder mit welchem religiösen Hintergrund. Mit dem Bundesprogramm 'Demokratie leben!' stärken wir denjenigen den Rücken, die sich vor Ort genau dafür einsetzen."

Ziele des durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" geförderten Projekts CLAIM sind unter anderem die Prävention von Islam- und Muslimfeindlichkeit sowie das Unterstützung von Betroffenen. Das Projekt vernetzt und unterstützt 35 Organisationen, die sich gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus engagieren.

Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesfamilienministeriums.

Das Bundesprogramm verfolgt einen engagementpolitischen und jugendpädagogischen Ansatz. Ziel ist es, sowohl nachhaltige zivilgesellschaftliche Strukturen der Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention aufzubauen als auch die präventiv-pädagogische Fachpraxis weiterzuentwickeln.