Internationales

Internationale Seniorenpolitik

 15 Jahre Zweiter UN-Weltaltenplan und dessen Umsetzung anhand der 10 Selbstverpflichtungen der 56 Mitgliedstaaten im Bereich der United Nations Economic Commission for Europe (UNECE): Das ist ein Meilenstein für ältere Menschen, für die Verantwortlichen in der Politik und für alle, die sich in diesem Bereiche engagieren.

2007 hat Deutschland auf der Basis des Zweiten UN-Weltaltenplans und der UNECE-Umsetzungsstrategie einen Nationalen Aktionsplan erarbeitet. Auf UNECE-Ebene engagiert sich die Bundesregierung für die Umsetzung, unter anderem als Vize-Vorsitzende der UNECE-Working Group on Ageing.

Das öffentliche Bewusstsein für die Lage der älteren Menschen, für ihre Beiträge in der Zivilgesellschaft, aber auch für ihre Verletzlichkeit und die Anforderungen an Versorgung und Betreuung in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hat Eingang gefunden. "Ageing mainstreaming", eine der grundlegenden Selbstverpflichtungen der Regionalen Implementierungsstrategie, verarbeitet und vertieft sich. Der Zweite Weltaltenplan und die Implementierungsstrategie haben an diesem Bewusstseins- und Politikwandel ihren Anteil.

Als durchgängiges Thema zieht sich die Stärkung der Menschenrechte älterer Menschen durch beide Dokumente. Umsetzung und Schutz dieser Rechte können weiter verbessert werden - ein Beispiel dafür, dass die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der Situation und den Bedürfnissen älterer Menschen noch längst nicht am Ende ist. Deutschland beteiligt sich aktiv an den internationalen Diskussionen über diese Themen, zu denen der Zweite Weltaltenplan und die Regionale Implementierungsstrategie der UNECE weitere Anregungen geben.