Jugendfreiwilligendienst

FSJ_digital wird verlängert

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu Besuch beim Regionalsender "OK 54 Bürgerrundfunk".© BMFSFJ

Anlässlich der Verlängerung der Pilotphase des FSJ_digital um ein Jahr haben Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer am 18. September den Regionalsender "OK 54 Bürgerrundfunk" in Trier besucht.

Dort ist eine Teilnehmerin des Pilotprojektes FSJ_digital im Einsatz. Seit 2015 unterstützt das FSJ_digital Jugendliche, die ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr leisten dabei, ein Projekt mit digitalen oder analogen Medien umzusetzen. Die Bewerbungsfrist für 2018 endet am 30. November.

Bundesjugendministerin Dr. Katarina Barley:

"Das FSJ_digital erweitert die Möglichkeiten im Freiwilligen Sozialen Jahr und spricht besonders technik- und medienaffine Jugendliche an. Damit erreichen wir viele, die sich nicht unbedingt auf ein 'traditionelles' Freiwilliges Soziales Jahr beworben hätten. Die Nachfrage ist sehr groß, ein gutes Zeichen, wie attraktiv das neue Angebot ist."

Beim Radiosender "OK 54" hat die Freiwillige zum Beispiel eine Seniorenredaktion ins Leben gerufen. Seniorinnen und Senioren erstellen dort eigene Beiträge. Die dafür notwendigen digitalen und medialen Kompetenzen hat ihnen die Freiwillige vermittelt. Vorbereitend vermitteln Experten den Freiwilligen an fünf Bildungstagen und in Workshops das Wissen, das ihnen für ihr Projekt noch fehlt. Die Profis begleiten den Prozess von der Projektidee bis zur Umsetzung. Auch eine Förderung mit bis zu 1000 Euro können Freiwillige beantragen.

Ziel des FSJ_digital ist die Vermittlung von  Medienkompetenz sowie die Umsetzung digitaler Projekte in sozialen oder kulturellen Einrichtungen. Das FSJ_digital wird als digitaler Dienst zugunsten von und in gemeinnützigen Einrichtungen durchgeführt.

Das FSJ_digital ist zudem Bestandteil des Koalitionsvertrags und der Digitalen Agenda der Bundesregierung. Das zweijährige Pilotprojekt (von 2015 bis 2017) wurde in Rheinland-Pfalz vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz und in Sachsen-Anhalt vom DRK Landesverband Sachsen-Anhalt und DRK Generalsekretariat umgesetzt und vom Bundesjugendministerium gefördert. Die Pilotphase wird um ein Jahr verlängert, um das neue Format auch bundesweit publik zu machen und zu erproben.