Ausbildungschancen verbessern

Dr. Ralf Kleindiek besucht Aktion "Ein Tag Azubi"

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Zu Gast in der Berliner Aufkleber-Druckerei "DeineStadtklebt" verschafft sich Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek einen persönlichen Eindruck von der Aktion© WJD/Thomas Trutschel

Beim bundesweiten Aktionstag "Ein Tag Azubi" am 22. November nahmen über 500 junge Menschen teil. In 40 Regionen Deutschlands beteiligten sich hunderte Unternehmen – vom Einzelhändler bis zum DAX-Konzern. Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek besuchte die Aktion in der Berliner Aufkleber-Druckerei DeineStadtKlebt.de. Nach einem Rundgang durch den Betrieb betonte der Staatssekretär:

"Mit dem Aktionstag wird jungen Menschen die Möglichkeit gegeben, einen authentischen Einblick in ihren Wunschberuf zu erhalten. Sich auszuprobieren, ist unabdingbar, um seine Talente kennenzulernen und eine Berufswahl zu treffen. Dass die  Wirtschaftsjuniorinnen und Wirtschaftsjunioren dies mit einem solchen Aktionstag möglich machen, ist ein wertvoller Beitrag zur Integration von jungen Menschen in den Ausbildungsmarkt."

Zum vierten Mal "Ein Tag Azubi"

Zum Aktionstag werden jährlich junge Menschen zwischen zwölf und 26 Jahren, die Schwierigkeiten beim Berufseinstieg haben, für einen Tag in ein Unternehmen eingeladen. Unter den Teilnehmenden waren auch viele junge Geflüchtete. Die eingeladenen Jugendlichen begleiten eine Auszubildende oder einen Auszubildenden, die jeweils ihre Aufgabenbereiche vorstellen. Dadurch können die Teilnehmenden einen Ausbildungsberuf in der Praxis kennenlernen.

JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen

Der Aktionstag "Ein Tag Azubi" ist Bestandteil des Projektes "JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen". Dieses Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V. und des Bundesjugendministeriums begleitet junge Menschen mit schwierigen Ausgangsbedingungen seit 2012 beim Eintritt ins Berufsleben.

Engagierte Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte unterstützen junge Menschen in niedrigschwelligen und praxisnahen Angeboten. Die jungen Menschen werden motiviert, einen Schulabschluss und eine Ausbildung anzustreben und realistische berufliche Perspektiven für sich zu entwickeln. Vor Ort werden die Angebote in Abstimmung mit den anderen Programmen der Initiative "JUGEND STÄRKEN", die vor allem Begleitung durch sozialpädagogische Fachkräfte bieten, geplant und umgesetzt.