Bundesfamilienministerium und Unternehmensinitiative WIE fördern freiwilliges Engagement

Staatssekretär Josef Hecken mit Vertretern der Initiative WIE
Staatssekretär Josef Hecken mit Vertretern der Initiative WIE

Durch Kooperation mit der Wirtschaft verstärkt das Bundesfamilienministerium seine Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Josef Hecken, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, unterzeichnete eine gemeinsame Erklärung mit der Unternehmensinitiative WIE - Wirtschaft. Initiative. Engagement., die sich für das freiwillige gesellschaftliche Engagement einsetzt.

"Wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei ihrem freiwilligen Engagement unterstützen, gewinnen alle: die Gesellschaft, die Freiwilligen, aber auch die Betriebe selbst", erklärte Staatssekretär Josef Hecken. "Wir werben deshalb zusammen mit Unternehmen für den Dreiklang Familie-Beruf-Engagement. Wichtig ist, dass das Beispiel von WIE Schule macht und immer mehr Unternehmen - aber auch öffentliche Arbeitgeber - freiwilligen Einsatz bewusst fördern. Denn damit unterstützen sie nicht nur das Gemeinwohl, sondern auch die Weiterentwicklung der eigenen Organisation."

Vor allem in der Weiterentwicklung des Mitarbeiterengagements bei privaten und öffentlichen Arbeitgebern ("Corporate Volunteering") sehen das Bundesfamilienministerium und die Unternehmen der WIE einen gemeinsamen Schwerpunkt ihrer Arbeit. Die gemeinsame Erklärung sieht außerdem vor, die Wirkungsmessung des gesellschaftlichen Engagements weiterzuentwickeln. Um ihre Programme zu optimieren und gezielt und transparent fördern zu können, wollen Unternehmen ebenso wie öffentliche Zuwendungsgeber und Organisationen des Dritten Sektors wissen und zeigen, was sie durch ihr Engagement bewirken.

Die WIE ist eine Initiative von 19 gesellschaftlich engagierten Unternehmen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Die Unternehmen bringen ihre Stärken und Kernkompetenzen für gesellschaftliche Aufgaben ein und arbeiten dabei mit Akteuren aus Staat und Zivilgesellschaft zusammen, um gesellschaftlichen Herausforderungen und Aufgaben gemeinsam zu begegnen.