Bundesfamilienministerin überreicht Deutschen Alterspreis

Manuela Schwesig mit den Preisträgerinnen und Preisträgern
Manuela Schwesig mit den Preisträgerinnen und Preisträgern© Bild: Robert Bosch Stiftung / Susanne Kurz

Am 18. November wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des diesjährigen Deutschen Alterspreises der Robert Bosch Stiftung verkündet. Aus insgesamt 335 Bewerbungen wurden drei Projekte ausgewählt und für die besten Ideen im und für das Alter ausgezeichnet.

"Als Schirmherrin danke ich Ihnen für die Einladung und gratuliere der Robert Bosch Stiftung und der Jury zur diesjährigen Auswahl: es ist schön, zu sehen, wie Engagement den Zusammenhalt der Generationen stärkt", sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. "Der Deutsche Alterspreis macht gute Beispiele des Lebens im Alter bekannt, aber auch gute Beispiele dafür, wie man sich mit älteren Menschen und für ältere Menschen engagieren kann."

Um die Gesellschaft zukunftsfähig zu gestalten und dabei alle Generationen einzubeziehen, ist ein zeitgemäßes Bild des Alters nötig. Realistische und differenzierte Altersbilder sind eine wichtige Grundlage für gegenseitiges Verständnis und eine solidarische Gesellschaft. Ältere Menschen sind heute oft fit, gesund, gut ausgebildet und aktiv wie noch nie zuvor. Mittlerweile umfasst die Lebensphase "Alter" oft mehrere Jahrzehnte.

Vor diesem Hintergrund hat eine hochrangige Jury aus 335 Bewerbungen sieben Initiativen für den mit insgesamt 120.000 Euro dotierten Deutschen Alterspreis nominiert und drei Projekte für die besten Ideen im und für das Alter ausgezeichnet.

Mit dem ersten Preis wurde die "Werkstatt der Generationen" der Integrativen Montessori Schule München ausgezeichnet. Die Werkstatt ist ein Ort des Miteinanders, an dem zeitgemäße Altersbilder gelebt und durch persönliches Engagement der Älteren vermittelt werden.

Die beiden zweiten Preise gingen an das interaktive Filmprojekt "Route 76" und die Ausstellung "Hey Alter…! eine Ausstellung für Jung und Alt": Das Projekt "Route 76" begleitete die damals 70-jährige Gunda Krauss auf ihrer Tour von München bis nach Rügen mit ihrem dreirädigen Pedelec. Das Besondere: Wo genau ihr Weg in den Norden vorbeiführt, bestimmen die Fans von Gunda Krauss über Facebook und Twitter.

Mit der Ausstellung "Hey Alter…! eine Ausstellung für Jung und Alt" des Duisburger Lehmbruck Museums wurde eine intergenerative Ausstellung geehrt, die verschiedene künstlerische Positionen zum Thema Jugend und Alter zeigte. Mit der Ausstellung wurde ein generationenübergreifendes Museumskonzept umgesetzt, in dessen Fokus ältere Museumsbesucher und Jugendliche standen.