"Gutes Aufwachsen mit Medien"

25 Jahre Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle

Staatssekretärin Juliane Seifert in einer Gruppe bei dem Festakt
Staatssekretärin Juliane Seifert (zweite von links) bei dem Festakt© Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle/Isa Foltin

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat am 24. September in Berlin ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Die freiwillige Selbstkontrolle der Computerspielewirtschaft überprüft die Inhalte digitaler Spiele auf ihre Alterseignung. Grundlage dafür ist das Jugendschutzgesetz. Entsprechende Altersfreigaben sollen sicherstellen, dass das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen nicht beeinträchtigt wird.

Die Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, Juliane Seifert, würdigte in Berlin die wichtige Arbeit der USK im Bereich des Kinder- und Jugendmedienschutzes.

Juliane Seifert:

"Video- und Computerspiele sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Unser Jugendschutzgesetz hingegen ist im letzten Jahrhundert stecken geblieben. Es braucht ein Update! Alterskennzeichen bieten Eltern eine verlässliche Orientierung zum Schutz ihrer Kinder. Bei der Modernisierung des Jugendschutzgesetzes sind die anerkannten Selbstkontrollen wichtige Partner für die Umsetzung."

Um Kindern und Jugendlichen eine sichere und kompetente Nutzung digitaler Medien zu vermitteln, ist es notwendig, dass alle Altersgruppen entsprechend sensibilisiert werden. Deshalb hat das Bundesfamilienministerium die Initiativen "Gutes Aufwachsen mit Medien" und "SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht" ins Leben gerufen. Diese sollen dazu beitragen, Kinder und Jugendliche im Sinne der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen fit für die digitale Welt zu machen. Und sie gleichzeitig besser vor möglichen Risiken schützen. Unterstützung für Eltern und Lehrkräfte bei der Medienerziehung bietet die Broschüre "Gutes Aufwachsen mit Medien".