Interessenbekundungsverfahren

"JUGEND STÄRKEN im Quartier" geht in die zweite Förderrunde

Logo JUGEND STÄRKEN im Quartier
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Die Förderrichtlinie zur neuen Förderrunde des Programms "JUGEND STÄRKEN im Quartier" ist am 16. Februar veröffentlicht worden. Das Interessenbekundungsverfahren soll am 26. Februar starten. Es richtet sich an interessierte Kommunen, die bereits in der ersten Förderphase aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wurden. Von 2019 bis Mitte 2022 können diese weitere Mittel für ihre Projekte erhalten. Für die zweite Förderrunde steht ein Budget von 101,2 Millionen Euro zur Verfügung - davon stammen 97 Millionen Euro aus ESF-Mitteln; 4,2 Millionen Euro stellt der Bund zur Verfügung.

Bundesjugendministerin Dr. Katarina Barley:

"Wenn wir Jugendliche unterstützen wollen, dann müssen wir sie erreichen. Das geht am besten dort, wo sie leben, lernen und arbeiten. Mit 'JUGEND STÄRKEN im Quartier' gehen wir vor Ort und verbinden die Unterstützung für benachteiligte Jugendliche mit Ressourcen für ihre Stadtgebiete und Gemeinden. Ich freue mich, dass wir die erfolgreiche Arbeit jetzt mit einer neuen Förderrunde fortsetzen. Die teilnehmenden Kommunen erhalten die Möglichkeit, ihre Angebote weiterzuentwickeln und die Strukturen vor Ort zu stärken."

Das Programm "JUGEND STÄRKEN im Quartier" kombiniert sozialpädagogische Unterstützungsangebote und Projekte, die zur Aufwertung des unmittelbaren Wohnumfeldes und zur Aktivierung junger Menschen beitragen. So werden die jungen Menschen auf ihrem Weg von der Schule in den Beruf gefördert und die Nachbarschaften vor Ort gestärkt. Der Schwerpunkt liegt in den Gebieten des Städtebauförderungsprogrammes "Soziale Stadt" und vergleichbaren Brennpunkten. Dafür haben das Bundesjugendministerium und das Bundesbauministerium erstmals 2015 ihre ESF-Mittel in einem gemeinsamen Programm gebündelt.

In der ersten Förderphase wurden bisher in 178 Kommunen knapp 44.000 Jugendliche erreicht: Knapp 30.000 junge Menschen haben das Programm bereits beendet und knapp 60 Prozent davon absolvieren nun eine schulische oder berufliche Ausbildung oder haben einen Arbeitsplatz gefunden. In den Sozialräumen der jungen Menschen wurden über 1000 Projekte umgesetzt.