Rund 150 Vertreterinnen und Vertreter der Mehrgenerationenhäuser, Kommunen und Landkreise aus den Ländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben an der Veranstaltung in Mannheim teilgenommen. Nach drei weiteren Konferenzen in Berlin, Bamberg und Hamburg endete damit eine Reihe von Regionalkonferenzen im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II.
Potenziale der Mehrgenerationenhäuser nutzen
Im Mittelpunkt der vier Veranstaltungen stand die Frage, welche Einsparpotenziale sich durch die vielfältigen und bedarfsorientierten Angebote und Aktivitäten der Mehrgenerationenhäuser insbesondere für die Kommunen ergeben. Basis für den Austausch waren erste Ergebnisse sogenannter monetärer Wirkungsanalysen, die von der wissenschaftlichen Begleitung im Aktionsprogramm vorgenommen wurden.
Begegnungsorte für Menschen aller Generationen
Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte für Menschen aller Generationen. Mit den inhaltlichen Schwerpunkten Alter und Pflege, Integration und Bildung, Haushaltsnahe Dienstleistungen und Freiwilliges Engagement bieten die Häuser eine verlässliche Infrastruktur, die freiwilliges Engagement fördert und gesellschaftliche Teilhabe unterstützt.
Insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser nehmen seit dem 1. Januar 2012 am laufenden Aktionsprogramm des Bundes teil. Jedes Haus erhält einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon fließen aus Bundesmitteln beziehungsweise Geldern des Europäischen Sozialfonds (ESF) 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Land oder Kommune.
Mehrgenerationenhäuser nachhaltig sichern
Im Entwurf der Bundesregierung für den Haushalt 2015 sind insgesamt 16 Millionen Euro für die weitere Förderung aller 450 Mehrgenerationenhäuser für das nächste Jahr eingeplant. Damit ist ein erster Schritt für die nachhaltige Sicherung der Mehrgenerationenhäuser getan.