Familie und Arbeitswelt

Aktionsprogramm "Gleichstellung am Arbeitsmarkt. Perspektiven schaffen"

Das Aktionsprogramm "Gleichstellung am Arbeitsmarkt. Perspektiven schaffen" (GAPS) verbindet moderne Gleichstellungspolitik mit einem arbeitsmarktpolitischen Ansatz. Das Bundesgleichstellungsministerium will dadurch

  • die Chancengerechtigkeit erhöhen,
  • die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt und eine partnerschaftliche Aufteilung von Beruf und familiärer Sorgearbeit fördern,
  • Interessierte bei der komplexen Herausforderung eines beruflichen Wiedereinstieges oder einer beruflichen Neuorientierung unterstützen und damit
  • die Voraussetzungen für eine eigenständige Existenz- und Alterssicherung schaffen.

Das Aktionsprogramm richtet sich an Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen, die sich zum Thema Vereinbarkeit und Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit informieren wollen oder die nach einer beruflichen Auszeit wieder in den Beruf einsteigen wollen. Auch Unternehmen, Verbände, Beratungsstellen, Gewerkschaften und viele mehr können von dem Programm profitieren. Es ist 2022 gestartet.

Die Ziele des Aktionsprogramms

Das Aktionsprogramm GAPS legt den Fokus darauf, dass Frauen und Männer eigenständig von ihrem Erwerbseinkommen leben und sich beruflich entwickeln können. Dieses Ziel soll erreicht werden durch 

  • Standards für die Gleichstellung von Männern und Frauen in der digitalen Lebens- und Arbeitswelt sowie
  • die gleichberechtigte Verteilung von Erwerbsarbeit und unbezahlter privater Sorgearbeit.

Weitere Informationen enthält das Portal "Perspektiven schaffen". Es zeigt unter anderem, wie Frauen und Männer die Erwerbs- und Sorgearbeit so gestalten können, dass sie gleichberechtigt ihre Vorstellungen vom Leben und Arbeiten umsetzen können. Weitere Bausteine des Aktionsprogramms GAPS sind derzeit

Das Vorgängerprogramm: "Perspektive Wiedereinstieg"

Vorgänger von GAPS war das Aktionsprogramm "Perspektive Wiedereinstieg", das das Bundesgleichstellungsministerium von 2008 bis 2021 mit der Bundesagentur für Arbeit und anderen Kooperationspartnern durchführte. Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützte das dazugehörige ESF-Bundesprogramm "Perspektive Wiedereinstieg" von 2009 bis 2021 bundesweit Träger und Trägerverbünde dabei, Frauen und Männern nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung die Rückkehr in das Berufsleben zu erleichtern. Das geschah vor allem mit Aktivierungs-, Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie mit begleitenden Coachings.