"Perspektiven schaffen"

Neues Portal zur Gleichstellung am Arbeitsmarkt ist gestartet

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Logo "Gleichstellung am Arbeitsmarkt. Perspektiven schaffen"© BMFSFJ

Am 5. Januar hat das Bundesgleichstellungsministerium das neue Portal "Perspektiven schaffen" gestartet. Es informiert darüber, wie Frauen und Männer die Erwerbs- und Sorgearbeit so gestalten können, dass sie gleichberechtigt ihre Vorstellungen vom Leben und Arbeiten umsetzen können. Und unterstützt sie dabei, ihr volles Potenzial zu entfalten. Das Portal ist Teil des gleichstellungspolitischen Arbeitsmarktprogramms "Gleichstellung am Arbeitsmarkt. Perspektiven schaffen". Es folgt auf das Aktionsprogramm "Perspektive Wiedereinstieg", das Ende 2021 ausgelaufen ist.

Bundesgleichstellungsministerin Anne Spiegel: "Frauen und Männer sollen sich gleichberechtigt beruflich verwirklichen können, das ist ein zentrales Ziel meiner Gleichstellungspolitik. Welche Möglichkeiten ihnen dabei offenstehen, können sie auf unserem neuen Portal 'Perspektiven schaffen' erfahren. Hier sind die wichtigsten Informationen zu Wiedereinstieg, Gründen, partnerschaftlicher Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit und vielen weiteren Aspekten rund ums Thema Gleichstellung am Arbeitsmarkt zusammengefasst." 

Vielfältige Informationen zum Thema Erwerbstätigkeit

Das Portal bietet viele Informationen rund um das Thema Erwerbstätigkeit. Dazu gehören der berufliche Wiedereinstieg,  Vollzeit- oder Teilzeittätigkeit oder New Work. Außerdem werden Perspektiven für die berufliche Weiterentwicklung aufgezeigt und Fragen zur Existenzgründung oder Weiterbildung beantwortet. Angeboten werden auch Informationen zur gleichberechtigten Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit im Alltag, zum Beispiel durch die Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen.

Zum Hintergrund

Das Bundesgleichstellungsministerium fördert mit verschiedenen Maßnahmen die Chancengleichheit im Erwerbsleben und die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern. Denn Frauen werden in der Arbeitswelt noch immer aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt. Sie arbeiten öfter als Männer in Teilzeit und häufig mit einem geringeren Teilzeitanteil. Sie sind seltener in Führungspositionen vertreten und gründen weit weniger als Männer ein eigenes Unternehmen. Frauen übernehmen im Durchschnitt weit mehr unbezahlte Sorgearbeit (Kinderbetreuung, Pflege, Hausarbeit) und haben damit weniger Zeit als Männer, um einer eigenen existenzsichernden Erwerbstätigkeit nachzugehen. Gleichzeitig würden viele Männer und Väter gerne mehr Zeit für Aufgaben in der Familie verwenden.