Bundesprogramm "Mehrgenerationenhaus"

Mehrgenerationenhäuser sollen digitaler werden

Das Logo des Bundesprogramms Mehrgenerationenhäuser
Mit zusätzlichen Mitteln sollen die Mehrgenerationenhäuser digitaler werden und den virtuellen Austausch ausbauen© Jørg Carstensen

Die 530 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland sollen digitaler werden. Dafür stellt das Bundesfamilienministerium kurzfristig zusätzliche Bundesmittel in Höhe von bis zu 1000 Euro pro Mehrgenerationenhaus zur Verfügung.

Der zusätzliche Bundeszuschuss soll dabei helfen, digitale Kontakt-Infrastrukturen aufzubauen und weiterzuentwickeln. Mit dem Geld sollen die Häuser virtuelle Angebote ausgestalten und bereits bestehende Dienste modernisieren. Mit einem einfachen Antragsverfahren können die Mehrgenerationenhäuser ihre Ausgaben etwa für ein Tablet, eine Web-Cam oder Abo-Kosten für eine gerade neu entwickelte MGH-App geltend machen.
 
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey:

"Während der Pandemie hat sich gezeigt, wie entscheidend es ist, auf virtuellem Weg miteinander in Verbindung zu bleiben. Digitale Angebote sind deshalb für die Mehrgenerationenhäuser eine sinnvolle Ergänzung, um auch bei räumlicher Distanz soziale Nähe zu ermöglichen. Mit modernen Kontakt-Infrastrukturen können die Häuser ihre Arbeit auch in schwierigen Zeiten weiterführen."

Anträge ab sofort stellen

Fachlich und inhaltlich wird den Mehrgenerationenhäusern der Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. als Projektpartner zur Seite stehen - unter anderem durch technischen Support, digitale Lernräume und Workshops mit Experten. Anträge können ab sofort beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben eingereicht werden.
 
Informationen zum Bundesprogramm "Mehrgenerationenhaus. Miteinander - Füreinander" und zur Arbeit der Mehrgenerationenhäuser finden Sie hier.