Abschluss-Symposium zum Forschungsprojekt "Tarifverhandlungen und Equal Pay"

Frauen und Männer arbeiten gemeinsam an ihren Laptops, Bildnachweis: iStock
Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern abbauen © Bildnachweis: iStock
Ein Symposium zum Abschluss des Forschungsprojekts "Tarifverhandlungen und Equal Pay" hat am 17. November im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stattgefunden. Das Abschluss-Symposium wurde in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie, der Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Forschungsbereich "Arbeitsförderung und Erwerbstätigkeit" des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) veranstaltet.

Lohndiskriminierung beseitigen

Mit dem Titel "Equal Pay: Welchen Beitrag leisten die Tarifpartner?" griff das Symposium die zentrale Frage des Forschungsprojekts auf, das durch das Bundesfamilienministerium finanziell unterstützt wurde. Das Forschungsteam aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Erlangen-Nürnberg sowie des IAB hat untersucht, wie in kollektiven Lohnverhandlungen zum Abbau des Verdienstunterschieds zwischen Frauen und Männern beigetragen werden kann.

Im Vordergrund standen dabei formale und informelle Faktoren für Verhandlungsergebnisse und die Frage, wie einer Lohnlücke durch Änderungen im Ablauf von Verhandlungen entgegengewirkt werden kann. Das Symposium bot Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände sowie der Gewerkschaften die Gelegenheit, gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und anderen Fachleuten die Ergebnisse zu diskutieren.

Impulse für die Diskussion lieferten unter anderem Prof. Dr. Veronika Grimm (FAU) und Prof. Dr. Gesine Stephan (IAB) mit einer Präsentation der zentralen Projektergebnisse. Weitere Vortragende waren Dr. Annette Niederfranke, Direktorin der Vertretung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Deutschland, sowie der Gründer und Leiter des DELTA-Instituts für Sozial- und Ökologieforschung Prof. Dr. Carsten Wippermann.