Partnerinnen und Partner

Kinderrechte

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18 unabhängige Sachverständige bilden den Ausschuss für die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen. Sie überwachen, dass das Übereinkommen über die Rechte des Kindes und die Fakultativprotokolle eingehalten werden. Die Vertragsstaaten legen dem Ausschuss regelmäßig Staatenberichte vor. Dazu erlässt der Ausschuss Empfehlungen in Form sogenannter "Abschließender Bemerkungen". Seit 2014 können Kinder beim Ausschuss eine Individualbeschwerde einlegen. Wie das geht, erklärt in kindgerechter Sprache die Broschüre "Was ihr tun könnt, wenn Kinderrechte verletzt werden".

Im Deutschen Institut für Menschenrechte ist die unabhängige Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention angesiedelt. Ihre Aufgabe ist es, die Einhaltung der Kinderrechtskonvention in Deutschland zu überwachen und ihre Umsetzung zu fördern. Die Monitoring-Stelle wird durch das Bundesfamilienministerium gefördert.

Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich für ein kinderfreundliches Deutschland ein. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kinderrechte und die Hilfe für benachteiligte Kinder. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat eine Koordinierungsstelle eingerichtet, die das Bundesfamilienministerium bei der Umsetzung der aktuellen Strategie des Europarats für die Rechte des Kindes unterstützt. Weitere durch das Bundesfamilienministerium geförderte Projekte sind Kinderrechte-Schulen oder das alljährlich stattfindende Fest zum Weltkindertag.

Das Deutsche Komitee für UNICEF e. V. vertritt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen in Deutschland. Das setzt sich weltweit für die Beachtung und Umsetzung der VN-Kinderrechtskonvention ein. In Deutschland ist UNICEF eine wichtige Stimme gegen Kinderarmut sowie für Beteiligung und Bildungschancen.

Der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V. setzt sich für den Schutz von Kindern vor Gewalt, gegen Kinderarmut und für die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland ein.

Die Deutsche Liga für das Kind ist ein bundesweit tätiges, interdisziplinäres Netzwerk zahlreicher Verbände und Organisationen aus dem Bereich der frühen Kindheit (0 bis 6 Jahre). Ziel der Liga ist es, das Wohlergehen von Kindern zu fördern und ihre Rechte und Entwicklungschancen in allen Lebensbereichen zu verbessern.

Die Europäische Union betreibt eine Website zu den Rechten von Kindern und Jugendlichen, auf der sich sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene über die Kinderrechte informieren können. Die Europäische Kommission hat eine informelle Expertengruppe zu Kinderrechten eingesetzt, in der das Bundesfamilienministerium vertreten ist.

Deutschland ist Mitglied des Europarats, einer europäische Organisation mit 47 Mitgliedsstaaten. Ziel des Europarats ist es, Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu stärken und die Zusammenarbeit unter den Mitgliedstaaten zu fördern. Eine weitere Aufgabe ist, die Umsetzung der VN-Kinderrechtskonvention in den 47 Mitgliedsstaaten zu fördern. 2016 hat der Europarat die Strategie für die Rechte des Kindes (Sofia-Strategie 2016 bis 2021) verabschiedet. Deren Umsetzung wird durch den Ad-hoc-Ausschuss für die Rechte des Kindes (CAHENF) begleitet, in der das Bundesfamilienministerium vertreten ist.

Der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. zeichnet Städte und Gemeinden aus, die für die lokale Umsetzung der VN-Kinderrechtskonvention verbindliche Ziele und einen Aktionsplan entwickeln. Träger und Vertreter des Vereins sind das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. und das Deutsche Komitee für UNICEF e.V. Mit dem Modul "Kinderrechte im Verwaltungshandeln" unterstützt der Verein die kommunale Verwaltung bei der strategischen und praktischen Umsetzung der Kinderrechte im Verwaltungswesen. Das Modul wird durch das Bundesfamilienministerium gefördert.

In der National Coalition Deutschland haben sich rund 120 bundesweit tätige Organisationen und Initiativen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zusammengeschlossen. Das Netzwerk will die VN-Kinderrechtskonvention in Deutschland bekannt machen und ihre Umsetzung voran bringen. Die Geschäftsstelle der National Coalition wird vom Bundesfamilienministerium gefördert.

Die Vereinten Nationen beschäftigen Sonderbeauftragte, die themenspezifisch arbeiten. Die Sonderbeauftragten setzten sich für Kinder und Jugendliche ein, die Opfer von Gewalt sind:

  • Sonderbeauftragte für Gewalt gegen Kinder: Marta Santos Pais
  • Sonderbeauftragte für Kinder und bewaffnete Konflikte: Virginia Gamba
  • Sonderberichterstatterin für den Verkauf von Kindern, Kinderprostitution und Kinderpornographie: Maud de Boer-Buquicchio