Deutsche Engagementstiftung Der Gründungs-Vorstand

Jan Holze und Katarina Peranic
Jan Holze und Katarina Peranic sind als Vorstände der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt berufen© Nils Hasenau

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner haben im Mai 2020 Katarina Peranic und Jan Holze als Gründungs-Vorstände der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt berufen. Beide verfügen über langjährige Erfahrung und Expertise und genießen große Anerkennung in den Bereichen Engagement und Ehrenamt.

Operative Geschäftstätigkeit aufbauen

Die Aufgabe der beiden Vorstände wird zunächst sein, die Stiftung selbst und ihre operative Geschäftstätigkeit aufzubauen. Unterstützt werden sie dabei vom Bundesfamilienministerium, dem Bundesinnenministerium und dem Bundeslandwirtschaftsministerium. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt ist ein gemeinsames Vorhaben der drei Bundesministerien.

Die Vorständin Katarina Peranic

Katarina Peranic war von 2012 bis 2020 geschäftsführende Vorständin der Stiftung Bürgermut in Berlin. Die zertifizierte Stiftungsmanagerin studierte Politikwissenschaft in Marburg und Berlin. Seit mehr als zehn Jahren begleitet sie Projekte in Zivilgesellschaft und Politik - von der Idee bis zur Umsetzung. Dabei spielen der Aufbau und die Aktivierung von analogen und digitalen Wissens-Communities und die passende Kommunikationsstrategie eine zentrale Rolle. Wissens- und Projekttransfer durch digitalen und realen Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern sind Kernthemen ihrer Arbeit.

Der Vorstand Jan Holze

Jan Holze ist in Stralsund geboren und in Neubrandenburg aufgewachsen. Seit 2015 baute er als Hauptgeschäftsführer die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern auf. Von 2016 bis 2020 war er ehrenamtlicher Vorsitzender der Deutschen Sportjugend (DSJ), davor seit 2010 stellvertretender Vorsitzender der DSJ. Als DSJ-Vorsitzender verstärkte er das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sowie den Vorstand der Deutschen Olympischen Akademie. Er setzt sich für einen offenen Umgang des Sports mit den Themen Kinderschutz, Vorbeugung vor sexualisierter Gewalt und für einen Rechtsanspruch junger Menschen auf einen Freiwilligendienst ein. Jan Holze engagiert sich für den internationalen Jugendaustausch im Bereich des Sports. Als stellvertretender Beiratsvorsitzender wirkte er im Deutsch-Französischen Jugendwerk sowie im Kuratorium der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch mit.