Auf der Grundlage verfügbarer Daten und Analysen soll der Gleichstellungsbericht die aktuelle Situation von Frauen und Männern in Deutschland darstellen. Die Arbeit der Sachverständigenkommission wird unter der thematischen Vorgabe einer "Gleichstellungspolitik in Lebensverlaufsperspektive" darauf zielen, gleichstellungspolitischen Handlungsbedarf gerade an den Übergängen des Lebenslaufs zu identifizieren. Damit versteht sich der Gleichstellungsbericht "als Pendant" zum 7. Familienbericht, der Familienpolitik unter Lebensverlaufsperspektive entwickelte.
Bundesministerin Ursula von der Leyen übergab den Berichtsauftrag an die Kommissionsmitglieder mit den Worten: "Wir wollen Gleichstellungspolitik mit klaren Zielsetzungen weiterentwickeln. Ich wünsche mir, dass wir durch Ihre Beiträge neue Antworten auf Fragen der Gleichstellungspolitik erhalten und hoffe auf politisch verwertbare Empfehlungen."
Die Sachverständigenkommission ist interdisziplinär zusammengesetzt und soll langfristige Perspektiven der Gleichstellungspolitik praxisnah erarbeiten. Der Kommission gehören an:
- Prof. Dr. Marion Schick, Präsidentin der Hochschule München (Vorsitz)
- Prof. Dr. Cornelia Helfferich, Evangelische Fachhochschule Freiburg
- Prof. Dr. Tobias Helms, Philipps-Universität Marburg
- Prof. Dr. Ute Klammer, Universität Duisburg Essen
- Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Justus-Liebig-Universität Giessen
- Prof. Dr. Paul Nolte, Freie Universität Berlin
- Prof. Dr. Margarete Schuler-Harms, Helmut Schmidt Universität Hamburg
- Prof. Dr. Martina Stangel-Meseke, BiTS Business and Information Technology School gGmbH, Iserlohn