Flucht aus der Ukraine

Lisa Paus trifft den ukrainischen Botschafter

Lisa Paus und der ukrainische Botschafter Oleksii Makeiev© BMFSFJ

Am 4. Januar hat Bundesfamilienministerin Lisa Paus den ukrainischen Botschafter Oleksii Makeiev getroffen. Vor dem Hintergrund des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sprach sie mit ihm über die aktuelle Situation von nach Deutschland evakuierten ukrainischen Waisenkindern. Ein weiteres Thema war die Lage nach Deutschland geflüchteter ukrainischer Kinder und Jugendlicher.

Bundesfamilienministerin Lisa Paus: "Wir spüren die Auswirkungen des völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine jeden Tag. Kinder und Jugendliche sind davon besonders betroffen. Sie verdienen unsere Solidarität und unseren Schutz. Deshalb haben wir zum Beispiel die Möglichkeit geschaffen, Kinder und Jugendliche aus ukrainischen Einrichtungen als Gruppe zu evakuieren und aufzunehmen."

Das Gespräch mit Oleksii Makeiev hatte auch zum Ziel, die Zusammenarbeit des Bundesfamilienministeriums mit der ukrainischen Botschaft zukünftig zu intensivieren. Außerdem sicherte Lisa Paus ihm die Unterstützung des Bundesfamilienministeriums bei sozialen Fragen des russischen Angriffskrieges zu.

Geflüchtete Kinder und Jugendliche schützen

Das Bundesfamilienministerium setzt sich mit unterschiedlichen Angeboten dafür ein, dass Geflüchtete aus der Ukraine gut in Deutschland ankommen. So wurde beispielsweise im März 2022 in Abstimmung mit den Ländern eine Melde- und Koordinierungsstelle zur Aufnahme von Kindern und Jugendlichen aus ukrainischen Waisenhäusern eingerichtet. Außerdem hat das Bundesfamilienministerium im Juni 2022 eine Erklärung zum Schutz geflüchteter ukrainischer Kinder und Jugendlicher abgegeben.