Internationaler Tag der Pflege

Großes Interesse an Pflegeausbildung

Bundesfamilienministerin Lisa Paus © BMFSFJ

Zum Internationalen Tag der Pflege hat Bundesfamilienministerin Lisa Paus am 12. Mai die Pflegeschule Meco Akademie in Berlin besucht. Dort tauschte sie sich mit Auszubildenden über ihre Erfahrungen und Perspektiven aus.

Das Bundesfamilienministerium unterstützt mit der Ausbildungsoffensive Pflege die  Einführung der 2020 gestarteten neuen Pflegeausbildung. Diese zeigt, dass das Interesse am Zukunftsberuf Pflege so groß ist wie nie: 61.458 Auszubildende haben in 2021 eine Ausbildung in der Pflege begonnen. Das waren sieben Prozent mehr als im Jahr 2020. Damit ist auch im zweiten Jahr nach Inkrafttreten des Pflegeberufgesetzes die Zahl der Auszubildenden zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann weiter gestiegen.

Bundesfamilienministerin Lisa Paus: "Mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. In den nächsten Jahren wird die Zahl weiter steigen. Pflege ist ganz klar ein Zukunftsberuf. Deswegen war die Reform der Pflegeausbildung absolut richtig. Die neue generalistische Pflegeausbildung ist modern, vielfältig und in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union automatisch anerkannt. Das Schulgeld wurde abgeschafft, eine angemessene Ausbildungsvergütung sichergestellt und die Ausbildung bietet viele Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten, von der Kinderkrankenpflege bis zur Altenpflege. Die Vorteile und Chancen überzeugen - immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Pflegeausbildung. In 2021 starteten sieben Prozent mehr als im Vorjahr in die neue Ausbildung. Diese Entwicklung brauchen wir und werden sie weiter vorantreiben, denn die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen."

Ausbildungsoffensive Pflege

Die Ausbildungsoffensive Pflege wurde im Januar 2019 durch das Bundesfamilienministerium gestartet. Partner der Offensive sind neben dem Bund, den Ländern und Kommunen alle in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege relevanten Akteurinnen und Akteure. Ein wesentliches Ziel der Ausbildungsoffensive ist, die Zahl der Auszubildenden im Bundesdurchschnitt innerhalb der Laufzeit der Ausbildungsoffensive Pflege um zehn Prozent zu steigern. Zu den insgesamt 111 Maßnahmen der Offensive zählen neben einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung Auszubildender, die Durchführung eines Förderprogrammes zur Unterstützung der notwendigen Lernortkooperationen über die Länder und die Aufstockung des Beratungsteams Pflegeausbildung des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA).