Elternbeteiligung und Demokratiebildung

Fünf Projektideen beim Wettbewerb "misch:mit" ausgezeichnet

Logo der Prämierungsfeier
Logo der Prämierungsfeier des Ideenwettbewerbs "misch:mit"© Ideenwettbewerbs "misch:mit"

Das Bundesfamilienministerium hat am 10. Dezember die besten Projektideen im Wettbewerb "misch:mit - Ideenwettbewerb für Elternbeteiligung und Demokratiebildung" ausgezeichnet. Die Prämierungsfeier fand online statt. Ausgezeichnet wurden fünf Projektideen, die Eltern anregen, sich einzubringen, mitzuentscheiden und demokratische Werte in der täglichen Erziehungsarbeit zu leben und zu vermitteln.

Die Ausgezeichneten sind:

  • AWO (Arbeiterwohlfahrt) Bundesverband e.V., Hannover 
  • Diakonisches Werk Schweinfurt e.V., Schweinfurt
  • DRK Kreisverband Fläming-Spreewald e.V. - Erziehungs- und Familienberatungsstelle, Luckau
  • Iranische Gemeinde in Deutschland e.V., Berlin
  • Katholisches Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Krefeld und Viersen, Krefeld und Viersen

Eine Jury, der Vertreterinnen und Vertreter des Bundesfamilienministeriums, des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. und des Kompetenzteams "Frühe Bildung in der Familie" an der Evangelischen Hochschule Berlin angehörten, hat die prämierten Projektideen aus 50 Bewerbungen ausgesucht. Besonders wichtig waren der Jury partizipative Ausrichtung, Innovationsstärke sowie Praxistauglichkeit. Eine mögliche Förderung der Projektideen mit Bundesmitteln ab 2022 ist in Planung.

Der Wettbewerb "misch:mit"

Demokratie erhält sich nicht von selbst. Es braucht Menschen, die mitmischen, Demokratie leben und für ihre Werte einstehen. Mit diesem Gedanken war der Wettbewerb am 13. September gestartet. Teilnehmen konnten gemeinnützige Träger und Organisationen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, allen voran der Eltern- und Familienbildung sowie Familienberatung, Elternverbände, Migrantinnen- und Migrantenorganisationen, Organisationen und Einrichtungen der Kommunen, wie Jugend- und Schulämter und bundesweit tätige Träger der Familienbildung und Familienberatung. Bis zum 17. Oktober konnten sie sich bewerben. 

Familie ist die erste und wichtigste Instanz der Sozialisation: sie prägt Erfahrungen, Einstellungen und Werte von Kindern und Jugendlichen. In der Familie wird schon früh Beteiligung gelernt. Wenn Eltern in der Kita, im Familienzentrum oder in der Schule Möglichkeiten der Mitwirkung erfahren, werden sie in ihren demokratischen Handlungskompetenzen gestärkt und können diese auch an ihre Kinder vermitteln.