Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement Fachtagung zum Zweiten Engagementbericht

Ein Gruppe umarmt sich
Engagement und Zusammenhalt der Gesellschaft stärken © iStock/rawpixel

Am 19. Mai hat in Berlin eine vom Bundesfamilienministerium veranstalteten Fachtagung zum Zweiten Engagementbericht stattgefunden. Unter dem Titel "Der Zweite Engagementbericht der Bundesregierung - Zentrale Themen, Fragen und Perspektiven des Engagements in Deutschland" wurden die zentralen Handlungsempfehlungen und Thesen des Berichts diskutiert. Die eingeladenen Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gaben zudem Impulse und Anregungen zur praktischen Umsetzung der Handlungsempfehlungen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, Elke Ferner, betonte anlässlich der Fachtagung:

"Der Zweite Engagementbericht verdeutlicht, welch hohe Bedeutung das freiwillige Engagement insgesamt für unser Gemeinwesen hat: für ein gutes Miteinander und damit auch für unsere Lebensqualität. Engagement ist unerlässlich für individuelle Teilhabe, gesellschaftliche Integration, ein vielfältiges kulturelles Leben sowie für stabile demokratische Strukturen und damit für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Der Engagementbericht gibt wichtige Impulse für die Engagementpolitik und zeigt, dass aktuelle und künftige Herausforderungen nur gemeinsam von Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft gemeistert werden können."

Der Beitrag des Engagements zur lokalen Entwicklung

Unter dem Titel "Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement: Der Beitrag des Engagements zur lokalen Entwicklung" fasst der Zweite Engagementbericht empirische Befunde und Trends zum Engagement in Deutschland zusammen. Zudem zeigt er zentrale gesellschaftliche Debatten auf und gibt wertvolle Hinweise und Empfehlungen an alle staatlichen Ebenen, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Bereits am 29. März war der rund 600 Seiten umfassende Bericht dem Deutschen Bundestag zugeleitet und anschließend veröffentlicht worden. Verfasst wurde der Zweite Engagementbericht von einer zehnköpfigen Sachverständigenkommission unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Klie.

Die Bundesregierung ist durch Bundestagsbeschluss vom 19. März 2009 aufgefordert, in jeder Legislaturperiode einen wissenschaftlichen Bericht einer unabhängigen Sachverständigenkommission mit Stellungnahme der Bundesregierung vorzulegen, der auf einen Schwerpunkt konzentriert die Entwicklung des Engagements in Deutschland darstellt.