17. Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Engagement sichtbar machen

Christine Lambrecht zum Auftakt der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements

 Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht und der Vorsitzende des Sprecherinnen- und Sprecherrates des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE), Dr. Thomas Röbke, haben am 10. September in Berlin die 17. Woche des bürgerschaftlichen Engagements eröffnet. Mehr als 7200 Aktionen sind bis zum 19. September geplant. Die vom BBE veranstaltete Freiwilligenoffensive würdigt jährlich die rund 29 Millionen ehrenamtlich Engagierten in Deutschland und macht ihren Einsatz sichtbar.

Christine Lambrecht: "Es ist großartig, dass sich in unserem Land so viele Menschen freiwillig engagieren und für andere einsetzen - ob im Sportverein, in der Nachbarschaftshilfe, in der Kirche oder wie im Juli als Helferinnen und Helfer nach der schrecklichen Flutkatastrophe. Unsere Demokratie lebt davon, dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger einbringen, mitmachen und füreinander da sind. Mit ihrem Einsatz für andere leisten sie einen unschätzbaren Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Ich danke allen Engagierten ganz herzlich für ihren Einsatz. Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements zeigt die große Vielfalt und betont den hohen Wert der freiwilligen Beteiligung. Als Engagementministerium setzen wir uns dafür ein, den ehrenamtlichen Einsatz zu fördern und Netzwerke zu stärken, damit sich jede und jeder in Deutschland freiwillig engagieren kann."

Dr. Thomas Röbke: "In der Woche des bürgerschaftlichen Engagements zeigen wir jedes Jahr die vorbildliche und vielfältige Praxis von Engagement in Deutschland. Selten war es nötiger, dies zu würdigen. Wir wollen mit der Woche des bürgerschaftlichen Engagements den unverzichtbaren Beitrag zivilgesellschaftlichen Handelns zum Funktionieren unseres Gemeinwesens herausstellen und mit Dankbarkeit anerkennen. Bürgerschaftliches Engagement hält - vor allem in schwierigen Zeiten wie diesen - die Gesellschaft zusammen. Darum wird es künftig noch wichtiger sein, verlässliche und hinreichende staatliche Unterstützung für die Rahmenbedingungen von freiwilligem Engagement zu gewährleisten.“

Gruppenbild mit Juliane Seifert und Dr. Thomas Röbke zum Auftakt der Woche des bürgerschaftlichen Engagements
Juliane Seifert (Mitte), Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, beim Auftakt der 17. Woche des bürgerschaftlichen Engagements in Berlin© Andi Weiland

Botschafter für "Engagement und Inklusion"

Philipp Hill ist während der Auftaktveranstaltung zum Engagement-Botschafter 2021 ernannt worden. Er macht sich stark für eine inklusive Gesellschaft. Dabei ist es für ihn eine Herzensangelegenheit, auf sichtbare und unsichtbare Barrieren aufmerksam zu machen und diese aus dem Weg zu räumen.

Philipp Hill: "Engagement bedeutet für mich, mich für eine Gesellschaft einzusetzen, in der alle Menschen unterschiedlich und gleich viel wert sind."

Die Engagement-Botschafterinnen und -Botschafter der Kampagne "Engagement macht stark!" sind mit ihrem persönlichen, individuellen Einsatz motivierende Vorbilder und zeigen zugleich verschiedene Möglichkeiten für freiwilliges Engagement. Durch ihre Auftritte stärken sie die öffentliche Anerkennung und Wertschätzung von bürgerschaftlichem Engagement.

Das BBE und die Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Seit 2004 würdigt das BBE mit der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements den Einsatz der vielen freiwillig Engagierten. Im Fokus stehen Menschen, die sich eigeninitiativ oder in Unternehmen, Stiftungen, Verbänden oder Einrichtungen unter dem Motto »Engagement macht stark!« engagieren. Die Aktionswoche wird vom Bundesfamilienministerium gefördert. Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier ist Schirmherr der Kampagne. Das ZDF und der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) sind offizielle Medienpartner. Weitere starke Partnerinnen und Partner sind: Aktion Mensch, Deutsche Telekom, Faire Woche, Flixmobility GmbH, IBM Deutschland und Volkswagen AG.

Das BBE ist ein Zusammenschluss aus Bürgergesellschaft, Staat und Wirtschaft. 280 Mitgliedsorganisationen verfolgen das Ziel, bürgerschaftliches Engagement in allen Gesellschafts- und Politikbereichen zu fördern.