"Corona-Auszeit für Familien"

Einrichtungen können bis 26. September Fördermittel beantragen

Corona-Auszeit: Eine Familie erholt sich bei einem Spaziergang im Wald
Mit der Maßnahme "Corona-Auszeit für Familien" sollen Familien in gemeinnützigen Erholungseinrichtungen mit Freizeitangeboten wieder Kraft tanken können© iStock/Imgorthand

Gemeinnützige Träger von Einrichtungen für die Familienerholung können ab sofort Fördermittel für die Maßnahme "Corona-Auszeit für Familien" beantragen. Die zweite Antragsphase ist am 30. August gestartet. Ziel ist, noch mehr Einrichtungen zu gewinnen, in denen Familien den vergünstigten Urlaub verbringen können. Genau wie in der ersten Antragsphase reichen die gemeinnützigen Träger ihren Antrag beim Verband der Kolpinghäuser e.V. ein. Dafür haben sie bis zum 26. September Zeit.

Für die Familienerholung geeignete Einrichtungen sollen über eine gute Infrastruktur für Familien verfügen und den Familien pädagogisch begleitete Freizeitangebote machen.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Träger von für die Familienerholung geeigneten Einrichtungen, unabhängig von ihrer Rechtsform, die seit mindestens 1. Dezember 2019 mit gemeinnützigen Übernachtungsangeboten dauerhaft am Markt tätig sind. Die Träger und ihre Einrichtungen müssen ihren Sitz in Deutschland haben.

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen stehen auf der Website des Verbands der Kolpinghäuser e.V. bereit.

Info-Veranstaltung online besuchen

Interessierte Träger und Einrichtungen können an einer Online-Informationsveranstaltung zu der Maßnahme "Corona-Auszeit für Familien" teilnehmen. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 16. September, 10 bis 12 Uhr. Es wird um Anmeldung per Mail gebeten: corona-auszeit@kolpinghaeuser.de.

Kontakt:
Verband der Kolpinghäuser e.V.
c/o Corona-Auszeit 
Geschäftsführerin Christina Borchert
St.-Apern-Str. 32, 50667 Köln
Tel.: 0221 29 24 13 18
E-Mail: corona-auszeit@kolpinghaeuser.de

Die "Corona-Auszeit für Familien"

Die Maßnahme "Corona-Auszeit für Familien" ist Teil des Aktionsprogramms "Aufholen nach Corona"  der Bundesregierung. Es stehen in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt 50 Millionen Euro für die Maßnahme zur Verfügung. Sie soll Familien mit kleineren Einkommen und Familien mit Angehörigen mit einer Behinderung ermöglichen, sehr kostengünstig Urlaub in Familienerholungseinrichtungen zu machen.

Berechtigte Familien bezahlen für eine Woche Urlaub nur etwa zehn Prozent der Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Der Zuschuss kann zweimal in Anspruch genommen werden: einmal für einen Aufenthalt im Jahr 2021 und einmal für einen Aufenthalt im Jahr 2022.