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Dr. Sabine Walper wird neue Direktorin des Deutschen Jugendinstituts

Porträt von Professorin Dr. Sabine Walper
Professorin Dr. Sabine Walper wird ab 1. Oktober neue Direktorin des DJI© DJI

Das Kuratorium des Deutschen Jugendinstituts (DJI) hat am 14. September Professorin Dr. Sabine Walper zur neuen Direktorin gewählt. Sie ist seit 2012 Forschungsdirektorin am DJI und wird zum 1. Oktober die Nachfolge von Professor Dr. Thomas Rauschenbach antreten, der das Institut seit 2002 leitet. Bundesjugendministerin Christine Lambrecht gratuliert Sabine Walper zur Wahl und dankt Thomas Rauschenbach herzlich zum Abschied.

Christine Lambrecht: "Ich freue mich sehr, dass wir mit Frau Professorin Walper eine ausgewiesene Expertin für die Beratung der Bundesregierung in Fragen der Familien- und Kindheitsforschung gewinnen konnten. Ihr nationales und internationales Renommee ist beeindruckend. Bei ihr liegt das Institut für die kommenden Herausforderungen in besten Händen. Zugleich möchte ich mich sehr herzlich bei Herrn Professor Rauschenbach bedanken, der beim DJI eine Ära geprägt hat. Unter seiner Leitung ist das DJI enorm gewachsen und hat entscheidend an gesellschaftspolitischen Weichenstellungen mitgewirkt. So hat es wichtige Impulse für den Kitaausbau und den Anspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder gegeben."

Porträt von Professor Dr. Thomas Rauschenbach
Leitet seit dem Jahr 2002 das DJI: Professor Dr. Thomas Rauschenbach© DJI

Das Deutsche Jugendinstitut ist mit fast 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines der größten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitute Europas. Es erforscht die Lebenssituationen von Kindern, Jugendlichen und Familien. Das Institut berät Bund, Länder sowie Kommunen und liefert wichtige Impulse für die Fachpraxis. Träger des 1963 gegründeten Instituts ist ein gemeinnütziger Verein mit Mitgliedern aus Politik, Wissenschaft, Verbänden und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.