Europäischer Solidaritätskorps

Caren Marks diskutiert mit Jugendlichen über die Rolle Europas

Logo Comeback 2020, das Rückkehr-Event im Europäischen Solidaritätskorps
© JUGEND für Europa

Das Europäische Solidaritätskorps ermöglicht Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, sich freiwillig für ein soziales und vielfältiges Europa zu engagieren. Diejenigen, die in den vergangenen 12 Monaten an dem Programm Europäischer Solidaritätskorps teilgenommen haben, treffen sich jährlich - in diesem Jahr im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zum "comeback 2020".

Den Auftakt der dreitägigen Veranstaltung, die 2020 größtenteils digital stattfindet, bildete am 23. Oktober ein "Polit-Battle". An der Podiumsdiskussion nahmen die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesjugendministerin, Caren Marks, Abgeordnete aus dem Europäischen Parlament, Jugendliche und die EU-Jugendvertreterin Wendla Schaper teil. Das Thema lautete: "Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Was ist drin für Europas Jugend?". Organisiert wird die Veranstaltung von der deutschen Nationalagentur "JUGEND für Europa". 

Caren Marks:

"Eine EU-Ratspräsidentschaft ist vielfältig und bietet zahlreiche Möglichkeiten Politik mit und für junge Menschen zu gestalten und zu verbessern. Mit dem EU-Jugenddialog und dem digitalen Europäischen Jugenddemokratiekongress Anfang Oktober haben wir junge Menschen in die Diskussionen einbezogen. Mit der Europäischen Jugendarbeitsagenda, die wir im Rat Ende November verabschieden wollen, setzen wir einen Impuls für eine stärkere Jugendarbeit in Europa."

Wichtige Themen für junge Menschen

In der Diskussion zeigte sich, welche Themen aus Sicht der jungen Menschen in Europa wichtig sind. Dazu gehören Migration und Integration sowie ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten an Entscheidungen in Europa.

Das Europäische Solidaritätskorps

Das Europäische Solidaritätskorps leistet einen Beitrag zur Stärkung des Zusammenhalts, der Solidarität und der Demokratie in Europa und gibt jungen Menschen die Möglichkeit, sich einzubringen und Europa zu (er-)leben. Mehr als 1000 junge Menschen aus Deutschland haben sich im vergangenen Jahr  engagiert. Durch ihren Einsatz haben sie dazu beigetragen, dass mehr gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht.

Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey hat das Europäische Solidaritätskorps am 19. Oktober 2018 in Deutschland gestartet, nachdem es am 5. Oktober in der Europäischen Union in Kraft getreten ist. Die Nationalagentur "JUGEND für Europa" setzt die Programme "Europäischer Solidaritätskorps" und "ERASMUS+ Jugend in Aktion" um.