Corona-Pandemie

Anne Spiegel: "Wir brauchen gut zugängliche kindgerechte Impfangebote"

Das Bild zeigt Anne Spiegel

Anne Spiegel bei ihrem Besuch im Impfstützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg am 17. Dezember

© Dorothea Burkhardt
Anne Spiegel, Franziska Giffey und Dilek Kalayci beim Besuch der Kinderimpfstelle im Berliner Naturkundemuseum

Bereits am 15. Dezember verschafft sich die Bundesfamilienministerin (Mitte) im Berliner Naturkundemuseum bei einer Impfaktion für Kinder zwischen fünf und elf Jahren einen Überblick - gemeinsam mit Franziska Giffey und Dilek Kalayci (von links).

© Jens Ahner

Zum Start der Corona-Schutzimpfungen bei fünf- bis elfjährigen Kindern hat Bundesfamilienministerin Anne Spiegel Impfstellen in Berlin und Heidelberg besucht. Einen ersten Eindruck verschaffte sie sich am 15. Dezember bei einer Impfaktion im Berliner Naturkundemuseum. Zwei Tage später war sie vor Ort im Impfstützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg.

Anne Spiegel: "Für viele fünf- bis elfjährige Kinder und ihre Familien ist es eine ganz große Erleichterung, dass sie die Impfung nun bekommen können. Überall im Land brauchen wir gut zugängliche kindgerechte Impfangebote: in Kinderarztpraxen, Impfzentren und mit mobilen Impfteams. Herzlichen Dank an die vielen, vielen Helferinnen und Helfer in den Impfteams! 

Ich werbe dafür, dass sich Familien gut informieren und beraten lassen und dann hoffentlich zu dem Schluss kommen, auch ihre Kinder zwischen fünf und elf Jahren impfen zu lassen. Hierfür gibt die STIKO-Empfehlung eine Orientierung. Neben vorerkrankten Kindern können ganz ausdrücklich auf individuellen Wunsch der Familien alle Kinder geimpft werden.

Gerade auch mit Blick auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen gilt: Je mehr Menschen in allen Generationen unserer Gesellschaft geimpft sind, desto besser können wir das Virus bekämpfen."

Jetzt zur Impfung von Kindern informieren!

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat grünes Licht für die Impfung von fünf- bis elfjährigen Kindern gegeben, die vorerkrankt sind oder für die ein individueller Wunsch zur Impfung besteht. Weiterführende Informationen zum Thema Corona-Schutzimpfung bei Kindern und Jugendlichen bietet unter anderem die Seite "Zusammen gegen Corona" der Bundesregierung. Unentschlossene Familien sollten sich darüber hinaus in ihren Kinderarztpraxen beraten lassen.