Freie Wohlfahrtspflege

Anne Spiegel tauscht sich mit Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege aus

Anne Spiegel, Margit Gottstein und Sven Lehman im digitalen Austausch mit den Präsidentinnen und Präsidenten der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel hat am 23. Februar die Präsidentinnen und Präsidenten der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zu einem digitalen Austausch empfangen. Auch Margit Gottstein, Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, sowie Sven Lehmann, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesfamilienministerin, nahmen an dem Verbändegespräch teil.

Themen waren die weitere gemeinsame Zusammenarbeit, die Förderung der Spitzenverbände, die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation, der Fachkräftemangel in der sozialen Arbeit sowie Fragen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Bundesfamilienministerin Anne Spiegel würdigte die vertrauensvolle, partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Freien Wohlfahrtspflege in den vergangenen Jahren und betonte, als zuständige Bundesministerin daran anknüpfen zu wollen.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterstützen

Die Freien Wohlfahrtsverbände versorgen kranke und ältere Menschen, bieten Beratungen für geflüchtete oder zugewanderte Menschen an oder psychosoziale Hilfen für traumatisierte Kinder und Erwachsene. Ein großer Arbeitsbereich ist die Kinder- und Jugendhilfe. Die Verbände stellen auch Angebote zur Verfügung, die online zu jeder Zeit und von jedem Ort aus genutzt werden können. Für ihre Arbeit werden sie vom Bundesfamilienministerium gefördert und unterstützt.

Die BAGFW

In der BAGFW arbeiten die sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege zusammen: die Arbeiterwohlfahrt (AWO), Deutscher Caritasverband e.V., Der Paritätische Gesamtverband (Der Paritätische), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Diakonie Deutschland und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) e.V. Mit ihren rund 1,9 Millionen hauptamtlichen und etwa drei Millionen ehrenamtlichen Kräften sowie den über 100.000 Einrichtungen, zu denen unter anderem Krankenhäuser, Kindertagesstätten Pflegeheime und Beratungsstellen gehören, setzen sie sich für Menschen ein, die Hilfe benötigen und übernehmen einen Großteil der gemeinnützigen Arbeit in Deutschland.