Ministerin

Anne Spiegel äußert sich zu ihren Post-COVID-Symptomen

Seit Bundesfamilienministerin Anne Spiegel am 24. Februar positiv auf das Coronavirus getestet wurde, hat sie keine öffentlichen Termine wahrgenommen. Die Post-COVID-Symptome halten aktuell weiter an. In dieser Woche ist sie dennoch zurück im Dienst und wird sich vor Ort ein Bild von der Situation der Menschen aus der Ukraine machen, die hier bei uns Schutz suchen.

Anne Spiegel: "Am 24. Februar wurde ich positiv auf Corona getestet. Seitdem haben die schweren Covid-Symptome es mir nicht erlaubt, Termine wahrzunehmen. So auch noch vergangene Woche, wo ich außer der Kabinettsklausur alle anderen externen Termine absagen musste. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Familienministerium für ihre verantwortungsvolle Arbeit in den letzten Wochen und meiner Staatssekretärin für die Vertretung.

Nun bin ich zurück, wenn auch noch nicht völlig frei von Post-Covid-Symptomen und werde neben Beratungen mit meinem Ministerium und im Kabinett auch wieder Termine wahrnehmen und mir vor allem auch vor Ort ein Bild machen von der Situation der Menschen aus der Ukraine, die hier bei uns Schutz suchen.

Meine besondere Sorge gilt dabei den ukrainischen Waisenkindern und ihren Betreuerinnen und Betreuern, deren Aufnahme und Unterstützung das Familienministerium ab kommender Woche zentral für alle Bundesländer koordinieren wird. Putins brutaler Angriffskrieg trifft die Zivilbevölkerung, vor allem auch die Kinder in der Ukraine, mit voller Härte. Wo noch vor ein paar Tagen ihr Zuhause war, wo sie zur Schule oder in die Kita gegangen sind, wo sie sich draußen zum Spielen getroffen haben, dort stehen sie heute vor Trümmerhaufen und erleben Bomben, Terror und Tod. Die Bundesregierung und auch mein Ministerium setzen alles daran, so unbürokratisch und schnell wie möglich zu helfen. Ich danke allen Menschen, die sich in dieser Notlage für die Schutzsuchenden einsetzen, den vielen Menschen, die spenden und den Helferinnen und Helfern, die Kleidung und Lebensmittel sammeln, Schlafplätze organisieren und einfach Trost bieten. Der Aggression und der Zerstörung, den Schmerzen und dem Leid setzen wir Mitgefühl, Solidarität und praktische Hilfe entgegen."