Kongress

82. Deutscher Fürsorgetag nimmt Zukunft des Sozialstaates in den Blick

Bundesfamilienministerin Lisa Paus beim 82. Deutschen Fürsorgetag
Bundesfamilienministerin Lisa Paus auf dem 82. Deutschen Fürsorgetag © Georg Lukas

Am 10. Mai wurde in Essen der 82. Deutsche Fürsorgetag unter dem Motto "Der Sozialstaat sichert unsere Zukunft - sichern wir den Sozialstaat!" eröffnet. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums. Drei Tage lang tauschen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kommunen, Landkreisen, Landes- und Bundesbehörden, der Freien Wohlfahrtspflege oder aus dem Sozialrecht über aktuelle Herausforderungen aus. Themen sind zum Beispiel die gesellschaftlichen Umbrüche und die ökologische Transformation, Kindertagesbetreuung, soziale Gerechtigkeit, Teilhabe oder gleichwertige Lebensbedingungen.    

Bundesfamilienministerin Lisa Paus betonte zur Eröffnung des Fürsorgetages: "Sozialstaat und Zusammenhalt der Gesellschaft sind zwei Seiten derselben Medaille. Wie robust und widerstandsfähig unsere Gesellschaft in Krisen ist, bemisst sich auch an ihrer Stärke im Innern - konkret an den Chancen für Kinder, an den Lebensbedingungen von Familien, an der Qualität der Gleichstellung und an der Wertschätzung derer, die sich um andere kümmern.

Der Zusammenhalt in der Gesellschaft zeigt sich gerade auch daran, wie wir mit den Jüngsten, den Kindern, umgehen. Mein Ziel ist es, mit der Kindergrundsicherung dafür zu sorgen, dass wir Kinder endlich wirksam vor Armut schützen und eine gute Unterstützung für alle Kinder schaffen, egal in welcher Familienform sie aufwachsen."

Deutscher Fürsorgetag

Der Deutsche Fürsorgetag wird alle drei Jahre vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge (DV) in Kooperation mit einer Stadt und dem jeweiligen Bundesland ausgerichtet. Er ist der Leitkongress der sozialen Arbeit, bei dem alle Akteurinnen und Akteure zusammengebracht werden, die sich um ein solidarisches Miteinander in Deutschland kümmern. Der DV wird vom Bundesfamilienministerium gefördert. Erwartet werden etwa 2000 Gäste.