Kinder und Jugendliche

15 Millionen Euro zusätzlich für Kinder- und Jugendarbeit

Drei Mädchen sitzen auf einem Doppelstockbett
Die zusätzlichen Mittel stehen auch für Jugendfreizeiten zur Verfügung© iStock/Morsa Images

Mit dem Aktionsprogramm "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" fördert das Bundesjugendministerium in den Jahren 2021 und 2022 zusätzliche Bildungs-, Freizeit- und Ferienaktivitäten für Kinder und Jugendliche. Da weiterhin eine hohe Nachfrage nach diesen Angeboten besteht, werden die Mittel für das Jahr 2022 um 15 Millionen Euro aufgestockt.

Angebote für Geflüchtete aus der Ukraine 

Die zusätzlichen Gelder stehen auch für Freizeit- und Bildungsangebote für ukrainische Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Geflüchtete junge Menschen können bereits an Freizeitangeboten der Kinder- und Jugendarbeit teilnehmen, nun kann das Angebot erweitert und ergänzt werden. Mit den zusätzlichen Mitteln können auch Schulungen für das pädagogische Personal zum Umgang mit Traumatisierten finanziert werden.

Der Krieg in der Ukraine führt auch bei deutschen Kindern und Jugendlichen zu großen Unsicherheiten. Die ukrainebezogenen Mittel können daher auch für Angebote eingesetzt werden, die den Krieg in Osteuropa auf kind- und jugendgerechte Weise thematisieren.

Neugewinnung von Ehrenamtlichen

Außerdem stehen die Gelder zur Wieder- und Neugewinnung von ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleitern bereit sowie zur Förderung der Jugendleiterin- und Jugendleiter-Card (Juleica). Aufgrund der Corona-Pandemie fehlen den Verbänden und Vereinen ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer, die die vielen zusätzlichen Maßnahmen durchführen.

Die Aufstockungen im Kinder- und Jugendplan erfolgen derzeit über die bundeszentralen Träger der Kinder- und Jugendarbeit.