Corona-Pandemie Notfall-Kinderzuschlag: Informationen für Unternehmen

Bild mit der Aufschrift: Sie kümmern sich um Ihre Beschäftigten? Der Kinderzuschlag auch!
Jetzt Beschäftigte, bei denen das Geld gerade knapp ist, über die Anpassungen beim Kinderzuschlag informieren© BMFSFJ

Die Corona-Pandemie stellt Familien vor finanzielle Herausforderungen: Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Kindern haben aktuell nur noch kleine Einkommen - trotz staatlicher Hilfen. Mit der Anpassung des Kinderzuschlags (KiZ) schützt das Bundesfamilienministerium Familien und Alleinerziehende mit kleinen Einkommen zusätzlich vor den Corona-Folgen.

Antragstellende müssen seit der Anpassung nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur das des letzten Monats vor der Antragstellung. Wenn Familien und Alleinerziehende kein erhebliches Vermögen haben, müssen Sie dazu außerdem keine Angaben mehr machen. Der KiZ unterstützt sie mit bis zu 185 Euro pro Kind. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihre Beschäftigten mit folgenden Materialien über den KiZ und weitere Familienleistungen informieren:

Die Materialien können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber per E-Mail an ihre Beschäftigten versenden oder kostenlos für ihre Standorte bestellen - zum Verteilen und Aushängen.

Fragen und Antworten zum Kinderzuschlag

Ob Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Anspruch auf den Kinderzuschlag haben, können sie mit dem KiZ-Lotsen der Bundesagentur für Arbeit prüfen.

Welche Voraussetzungen für den Notfall-Kinderzuschlag gelten und welche zusätzlichen Leistungen Familien und Alleinerziehenden durch das Bildungs- und Teilhabepaket zustehen, erklärt eine Übersicht mit Fragen und Antworten zum Notfall-Kinderzuschlag.

Die Regelungen zum Notfall-KiZ gelten befristet bis zum 30. September 2020.

Erklärfilm: Kinderzuschlag mit Anpassungen an die Corona-Zeit© BMFSFJ