Integrationen und Chancen für Jugendliche

JUGEND STÄRKEN im Quartier



Das Programm "JUGEND STÄRKEN im Quartier" wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Logo des Europäischen Sozialfonds für Deutschland Logo der Europäischen Kommission Logo von Zusammen. Zukunft. Gestalten, dem Motto der aktuellen ESF-Förderperiode

Das Programm "JUGEND STÄRKEN im Quartier" unterstützt bis 2018 bundesweit 176 Modellkommunen dabei, Angebote für junge Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf am Übergang von der Schule in den Beruf zu entwickeln und ihre Kooperation im örtlichen Netzwerk auszubauen. Der Schwerpunkt der Projektförderungen liegt in den Gebieten des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt" und vergleichbaren Regionen. Eine zweite Förderrunde ab 2019 ist in Planung.

Logo JUGEND STÄRKEN im Quartier
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Mit "JUGEND STÄRKEN im Quartier" bündeln das Bundesjugend- und das Bundesumweltministerium erstmals Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) in einem gemeinsamen Programm. Der Bund beteiligt sich mit rund 100 Millionen Euro aus dem ESF und fünf Millionen Euro aus Bundesmitteln. Dadurch wird die kommunale Jugendsozialarbeit vor Ort entscheidend gestärkt.


Jungen Menschen eine Perspektive bieten

Das Angebot will junge Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren erreichen, denen Zukunftsperspektiven fehlen. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, die nicht zur Schule gehen oder Arbeitsmarktmaßnahmen abgebrochen haben, sollen angesprochen werden.

"JUGEND STÄRKEN im Quartier" kombiniert verschiedene sozialpädagogische Angebote, die entsprechend der Bedarfslage der Zielgruppen in der Kommune passgenau ausgestaltet werden können:

  • Case Management (intensive sozialpädagogische Einzelfallarbeit)
  • Aufsuchende Jugendsozialarbeit (zum Beispiel Streetwork oder Mobile Beratung)
  • Niedrigschwellige Beratung/Clearing (zum Beispiel Anlaufstellen mit Lotsenfunktion, in denen Jugendliche eine Erstberatung erhalten)
  • Mikroprojekte mit Mehrwert für das Quartier und dessen Bewohner und Bewohnerinnen (zum Beispiel Anlegen eines Trimm-Dich-Pfades, Organisation eines Stadtteilfestes)

Die öffentliche Jugendhilfe steuert und koordiniert die Angebote. Sie arbeitet dabei eng mit freien Jugendhilfeträgern, Jobcentern, Agenturen für Arbeit, Schulen, Quartiersmanagements und weiteren Kooperationspartnern zusammen.

Zu einer sozialen Stadtentwicklung beitragen

"JUGEND STÄRKEN im Quartier" führt die bisherigen Aktivitäten des Bundesjugendministeriums im Rahmen der Initiative "JUGEND STÄRKEN" mit dem Handlungsfeld Übergang Schule-Beruf des ESF-Bundesprogramms "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier - BIWAQ" des Bundesumweltministeriums zusammen. Finanzielle Ressourcen und fachliches Know-how werden in die Gebiete des Städtebauförderungsprogrammes "Soziale Stadt" oder vergleichbare Gebiete gelenkt und dort gebündelt.

Initiative JUGEND STÄRKEN

Das Modellprogramm "JUGEND STÄRKEN im Quartier" ist Teil der Initiative JUGEND STÄRKEN, zu der auch die Jugendmigrationsdienste und das Projekt "JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen" gehören. Mit der Initiative setzt sich das Bundesjugendministerium deutschlandweit für eine bessere soziale, schulische und berufliche Integration junger Menschen mit schlechten Startchancen auf lokaler Ebene ein.