EU-Vereinbarkeits-Richtlinie

Vereinbarkeit von Beruf und Familie europaweit verbessern

EPSCO

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat am 21. Juni am Rat der Europäischen Union für "Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz" in Luxemburg teilgenommen. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa verabschiedete sie dort den "Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Eltern und pflegende Angehörige".

Ziel der EU-Vereinbarkeits-Richtlinie ist es, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu verbessern und für eine gerechtere Aufteilung von Betreuungs- und Pflegeaufgaben zwischen Frauen und Männern zu sorgen. Damit soll die Erwerbsbeteiligung von Frauen gefördert werden.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey:

"Die Richtlinie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Eltern und pflegende Angehörige ist mir ein wichtiges familienpolitisches Anliegen. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen stehen im Einklang mit unserem Ziel im Bundesfamilienministerium, mehr Zeit für Familien zu schaffen und Eltern und pflegenden Angehörigen mehr individuelle Wahlmöglichkeiten zu bieten. Ich freue mich, dass wir nun auch auf EU-Ebene gemeinsam verbindliche Regelungen geschaffen haben."

Europaweit bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen schaffen

Der Rat für "Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz" setzt sich für eine Verbesserung der Beschäftigungslage sowie der Lebens- und Arbeitsbedingungen ein und gewährleistet so ein hohes Gesundheits- und Verbraucherschutzniveau in der EU. Ihm gehören die für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten, Gesundheit und Verbraucherschutz zuständigen Ministerinnen und Minister aller EU-Mitgliedstaaten an. Auch die zuständigen Mitglieder der Europäischen Kommission nehmen an den Tagungen teil.

Der Rat tagt in der Regel viermal im Jahr, wobei er sich an zwei dieser Tagungen ausschließlich mit beschäftigungs- und sozialpolitischen Themen auseinandersetzt.