Acción en Familia 2020

Neues Modellprojekt zur Beratung spanischsprachiger Zuwanderer gestartet

Innenaufnahme eines Konferenzraumes, am Rednerpult hält ein Mann einen Vortrag
Beim Auftaktseminar in Königswinter diskutierten die Teilnehmer, wie die Multiplikatoren in den Regionen aktiv werden können© Daniel Gil Abascal

Neu zugewanderte Familien aus dem EU-Ausland sind mit vielen Fragen konfrontiert. Ihre erste Anlaufstelle sind häufig die migrantischen Selbsthilfeorganisationen. Das neue Modellprojekt "Acción en Familia 2020" bildet Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus, die vor Ort in Vereinen, Organisationen und Verbänden neu zugewanderte, spanischsprachige Familien zu Unterstützungsleistungen beraten. Am 27. Januar fand in Königswinter die Auftaktveranstaltung statt.

Zum Start des Modellprojekts sagte Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley:

"Neu zugewanderte Familien haben viele Fragen, beispielsweise zum Kita- und Schulsystem oder welche Unterstützung es in Deutschland für Eltern und Kinder gibt. Die durch 'Acción en Familia 2020' ausgebildeten Beraterinnen und Berater können die spanischsprachigen Familien bei ihren ersten Schritten in Deutschland optimal unterstützen."

Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Es wird vom Bund der Spanischen Elternvereine in der Bundesrepublik Deutschland e.V. durchgeführt und vom Bundesfamilienministerium gefördert.