"Erfolgsfaktor Familie"

Familienpolitische Maßnahmen im Realitätscheck

Dr. Franziska Giffey steht mit einer Mitarbeiterin von Cotronik vor einem Regal mit Produkten des Unternehmens.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey besichtigt die Produktionsstätten des Medizintechnikproduzenten Cortronik in Warnemünde

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Eine Mitarbeiterin von Cortronik sitzt an ihrem Arbeitstisch und erklärt ihre Arbeit. Dr. Franziska Giffey hört ihr zu.

Hier werden Implantate für arterielle Blutgefäße, sogenannte Stents, hergestellt

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Dr. Franziska Giffey sitzt mit einer Mitarbeiterin von Cortronik am Tisch und unterhält sich.

Die Bundesfamilienministerin kam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch

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Dr. Franziska Giffey mit zwei Mitarbeitern der IHK Rostock vor dem Gebäude der IHK.

Zweite Station: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Rostock. Dr. Franziska Giffey im Gespräch mit Klaus-Jürgen Strupp, dem Präsidenten

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Eine Podiumsdiskussion.

Auf dem Podium diskutierte Dr. Franziska Giffey mit Klaus-Jürgen Strupp, Andrea Weidner-Pfaff (Geschäftsführerin der Druckerei Weidner GmbH), Alexander Winter (Geschäftsführer der arcona HOTELS & RESORTS) und Steffi Heinicke (Senior Vice President Guest Experience, AIDA Cruises)

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Auf einer Bühne sitzen Andreas Ebel, der Chefredakteur der Ostsee-Zeitung und Dr. Franziska Giffey.

Themen der Diskussion waren die aktuelle Familienpolitik und Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

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Dr. Franziska Giffey sitzt mit Andreas Ebel, dem Chefredateur der Ostsee-Zeitung auf einer Bühne.

Auf ihrer letzten Station diskutierten Dr. Franziska Giffey und Andreas Ebel (Chefredakteur der Ostsee-Zeitung) mit Leserinnen und Lesern

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Ein Tag, drei Stationen: Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat am 25. Februar im Rahmen des Unternehmensprogramms "Erfolgsfaktor Familie" die Hansestadt Rostock besucht und sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Familien über eine familienbewusste Arbeitswelt ausgetauscht. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sind familienfreundliche Angebote für Unternehmen wichtig, um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und zu halten. Das Bundesfamilienministerium unterstützt sie bei der Umsetzung.

Dr. Franziska Giffey:

"Unser politisches Handeln orientiert sich an der Lebenswirklichkeit der Menschen. Deshalb interessiert mich der Austausch mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie mit Beschäftigten gleichermaßen. Mir geht es um einen Realitätscheck der familienpolitischen Maßnahmen: Was funktioniert im betrieblichen Alltag, wo hakt es, wo können wir noch verbessern? Unternehmen tragen eine Mitverantwortung dafür, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelingt. Das ist eine der zentralen gemeinsamen Aufgaben von Politik und Wirtschaft für das Gelingen unserer Gesellschaft. Deshalb ist mir der permanente Austausch an dieser Stelle ganz besonders wichtig."

Erste Station von Dr. Franziska Giffey beim Regionaltag war der Medizintechnikhersteller Cortronik, der seinen 380 Beschäftigte flexible Arbeitszeitmodelle ermöglicht. Nach einem Rundgang durch die Produktionshalle tauschte sich die Bundesfamilienministerin mit der Unternehmensleitung sowie mit Personalverantwortlichen und Beschäftigten zu aktuellen betrieblichen Themen rund um das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus.

Nach dem Besuch des Unternehmens traf Dr. Franziska Giffey bei der Industrie- und Handelskammer zu Rostock auf Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wirtschaft. In dem Gespräch ging es um eine moderne, familienfreundliche Arbeitswelt, bei der Podiumsdiskussion mit regionalen Unternehmerinnen und Unternehmern um innovative Arbeitszeitmodelle, Wertewandel und Wünsche von Fachkräften sowie individuelle Herausforderungen, vor denen die Unternehmen in der Region Rostock stehen.

Zum Abschluss des Regionaltages diskutierte Dr. Franziska Giffey mit Leserinnen und Lesern der Ostsee Zeitung. Im Mittelpunkt des Leserforums standen die Themen Arbeitsalltag, Familie und Vereinbarkeit.

Mit dem Unternehmensprogramm "Erfolgsfaktor Familie" setzt sich das Bundesfamilienministerium zusammen mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft - der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) - für eine familienfreundliche Arbeitswelt ein. Das Ziel ist, Familienfreundlichkeit zum Markenzeichen der deutschen Wirtschaft zu machen.

Der "Fortschrittsindex Vereinbarkeit" unterstützt Unternehmen dabei, eine familienbewusste Unternehmenskultur zu entwickeln. Mit dem Online-Tool können sie kostenlos und anonym ihre Familienfreundlichkeit messen und sich mit Unternehmen gleicher Größe und Branche vergleichen. Jedes teilnehmende Unternehmen erhält ein Siegel. Der "Fortschrittsindex Vereinbarkeit" wurde zusammen mit dem Bundesverband der Personalmanager (BPM) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag entwickelt und ist ein Angebot des Unternehmensprogramms "Erfolgsfaktor Familie".