Familie und Arbeitswelt

Lokale Bündnisse für Familie

Das Logo von "Lokale Bündnisse für Familie"
Logo von "Lokale Bündnisse für Familie"

Ein nachhaltiger Wandel der Gesellschaft hin zu mehr Familienfreundlichkeit kann nur gelingen, wenn alle Verantwortung dafür übernehmen. Auf diesem partnerschaftlichen Miteinander beruht das Erfolgsmodell der Lokalen Bündnisse für Familie. Mit dem Ansatz, Partnerinnen und Partner aus vielen gesellschaftlichen Gruppen - insbesondere auch aus der Wirtschaft - zusammenzubringen, ist die vom Bundesfamilienministerium ins Leben gerufene Initiative Vorreiter für die Vernetzung und Aktivierung unterschiedlicher Akteure.

In einem Lokalen Bündnis für Familie engagieren sich unter anderem Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Kammern, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Trägern, Kirchen, Gewerkschaften sowie Familien und Einzelpersonen gemeinsam für mehr Familienfreundlichkeit vor Ort. So entstehen tragfähige Netzwerke, in denen ergebnisorientiert zusammengearbeitet wird. Insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf - auch für Eltern mit Schulkindern - und der weitere Ausbau der Kinderbetreuungsangebote stehen vielerorts im Mittelpunkt.

Sie unterstützen Eltern dabei, Zeitkonflikte im Alltag und Engpässe bei der Kinderbetreuung zu reduzieren. Unter anderem mit Angeboten für die Ferien-, Notfall- und Nachmittagsbetreuung, mit Freizeitaktivitäten speziell für Väter und Kinder sowie mit Unterstützung beim beruflichen Wiedereinstieg leisten die Bündnisse einen wichtigen Beitrag für eine gelingende partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Neben denen, die sich in ihrem direkten Umfeld einsetzen, wird die Initiative bundesweit von zahlreichen Bündnisfreunden und -partnern getragen. Das sind führende Wirtschaftsunternehmen und Wirtschaftsverbände, wissenschaftliche Institutionen, Bundesländer, die freie Wohlfahrtspflege und Gewerkschaften sowie Stiftungen.

Rund 620 Bündnisse sind in der Initiative bereits aktiv. Mehr als 18.900 Akteure, darunter über 7900 Unternehmen, engagieren sich in einer Vielzahl von Projekten in Kreisen, Städten und Gemeinden. Das Bundesfamilienministerium hat eine Servicestelle eingerichtet, die den Aufbau, die Weiterentwicklung und die Öffentlichkeitsarbeit der Lokalen Bündnisse bundesweit koordiniert und unterstützt. Die Servicestelle wird aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Aktuelle Informationen und Ansprechpartner vor Ort sind auf der offiziellen Website der Lokalen Bündnisse für Familie zu finden.