Verein(t) gegen Rechtsextremismus

Rund die Hälfte der 16- bis 25-Jährigen ist in Sportvereinen aktiv. Das macht den organisierten Sport für Rechtsextremisten interessant, die versuchen, ihre Gesinnung zu verbreiten und Jugendliche für sich zu gewinnen.

Um das zu verhindern, haben das Bundesfamilienministerium, das Bundesinnenministerium, der Deutsche Olympische Sportbund, die Deutsche Sportjugend sowie der Deutsche Fußballbund gemeinsam das Handlungskonzept "Verein(t) gegen Rechtsextremismus" erarbeitet. Es beinhaltet umfassende Informations- und Beratungsangebote. Akteure und Akteurinnen aus Sport und Politik werden enger vernetzt, um gemeinsam gegen Rechtsextremismus vorzugehen.

Dem Konzept liegen die Ergebnisse der vom Bundesinnenministerium in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Expertise "Rechtsextremismus im Sport in Deutschland und im internationalen Vergleich" von Prof. Dr. Gunter Pilz zugrunde.