Demografischer Wandel

Nachhaltigkeitsstrategie: Agenda 2030

Grundlage für die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung ist die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Sie wurde im Herbst 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet und umfasst 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) mit insgesamt 169 Unterzielen.

Anfang 2017 hat die Bundesregierung die Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Im Koalitionsvertrag vom März 2018 hat sich die Bundesregierung zur Umsetzung der Agenda 2030 und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung als Maßstab des Regierungshandelns bekannt. Die Aktualisierung wurde im Herbst  2018 vom Bundeskabinett beschlossen.
Die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 richten sich an alle: die Regierungen weltweit, die Zivilgesellschaft, die Privatwirtschaft und die Wissenschaft.

Nachhaltige Entwicklung betrifft eine Vielzahl von Politikfeldern und sollte bei allen Entscheidungen in politischen, wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Bereichen immer mitgedacht werden - auch in ihren Wechselwirkungen. Das Bundesfamilienministerium verfolgt den Grundsatz: sozialen Zusammenhalt stärken und niemanden zurücklassen ("leave no one behind"). Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung sind dabei grundlegende Prinzipien des Handelns. Dazu gehört, dass die Gesellschaft besondere Lebensrisiken im Sozialstaat absichert und Menschen zu einem selbstbestimmten Leben befähigt. Soziale Teilhabe und gleichwertige Lebensverhältnisse zu ermöglichen ist ein weiterer Ansatz, um gleiche Chancen für alle zu eröffnen.