Demografiestrategie

Arbeitsgruppe "Selbstbestimmtes Leben im Alter"

Am 30. September 2014 hat sich die Arbeitsgruppe  "Selbstbestimmtes Leben im Alter" unter der Leitung der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, Elke Ferner, getroffen und sich auf ein Arbeitsprogramm "Gemeinsam im Quartier" verständigt.

Zentrale Punkte für die Umsetzung stehen fest

Als Teil der Demografiestrategie des Bundes bildet dieses Konzept die Grundlage für die weitere Arbeit der Arbeitsgruppe.

In der Umsetzung werden folgende Punkte aufgegriffen:

  • Im vertrauten Umfeld (Wohnung, Wohnumfeld, Nachbarschaft) aktiv bleiben und Unterstützung finden.
  • Die Vielfalt des Alters in den Blick nehmen und den unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedarfen besser entsprechen.
  • Den Zusammenhalt der Generationen stärken und Teilhabe ermöglichen.

Fokus Altersgerechte Quartiersentwicklung 

Ältere Menschen bringen sich ein und gestalten mit - das stärkt den Zusammenhalt der Generationen. Die Arbeitsgruppe diskutiert, wie das selbstbestimmte, engagierte Leben im Alter unterstützt und gefördert werden kann. Es gibt bereits viele gute Beispiele, wie das gelingt. Die Vielfalt, Kreativität und das Engagement vor Ort ist beeindruckend.

Die Arbeitsgruppe hat eine Übersicht von Forschungsmaßnahmen und Evaluationen, die sich mit den Themenfeldern der AG befassen, erarbeitet.

Für ein selbstbestimmtes Leben im Alter ist der Sozialraum, in dem ältere Menschen leben, ein entscheidender Faktor. Der Sozialraum lebt von den Menschen, die dort wohnen und die bereit sind, sich für ihre Nachbarschaft einzusetzen, sowie von Institutionen und Angeboten für die Menschen vor Ort. Vernetzung vor Ort hilft, die Herausforderungen des demografischen Wandels zu gestalten.

Die Zwischenergebnisse der Arbeitsgruppe wurden beim Strategiekongress Demografie der Bundesregierung präsentiert.