Corona-Pandemie Vereinbarkeit von Arbeit und Familie

Notbetreuung der Kinder

Angesichts der Schul- und Kitaschließungen haben die Länder unterschiedliche Regelungen für eine "Notbetreuung" von Kindern erlassen. Zumeist haben Eltern in systemrelevanten Berufen - etwa in der medizinischen Versorgung, bei der Polizei oder im Bereich kritische Infrastruktur - einen Anspruch darauf. Mehr Informationen dazu bieten die Internetseiten der Länder und Kommunen.

Flexible Arbeitszeitmodelle

Für Unternehmen ist es enorm wichtig, die Arbeitsfähigkeit ihrer Beschäftigten zu erhalten. Viele Eltern wollen auch weiterhin arbeiten, sind aber durch die Betreuung ihrer Kinder vor besondere Herausforderungen gestellt. Arbeitgeber sind daher aufgerufen, pragmatische Lösungen zu finden, zum Beispiel durch Homeoffice oder eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Das Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie" nennt Handlungsempfehlungen, Tipps und Beispiele für eine partnerschaftliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie - auch in der Krisensituation.

Mobiles Arbeiten und Homeoffice

Viele Angestellte in Deutschland sollen ihre Arbeit aktuell von zu Hause aus verrichten. Das bedeutet für einige Menschen eine große Umstellung, weil der tägliche Arbeitsweg wegfällt und die Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit nicht so leicht ist. Der Paritätische Wohlfahrtsverband und das Deutsche Rote Kreuz geben auf ihren Seiten Tipps und Hinweise, um mobiles Arbeiten und Homeoffice zu erleichtern.

Tipps für Eltern, die ins Krankenhaus müssen

Wenn Eltern oder Alleinerziehende so schwer am Coronavirus erkranken, dass sie stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen, trifft das Familien besonders hart. Deshalb ist es wichtig, sich so früh wie möglich Gedanken darüber zu machen, wer in solch einem Fall das Kind betreuen kann. Und wer sich um das Kind kümmert, wenn es selbst infiziert ist. Wichtige Tipps und Informationen dazu hat UNICEF Deutschland zusammengestellt.