Organisation der Familie

Corona-Pandemie

Organisation des Familienalltags

Oberstes Ziel ist derzeit, die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus einzudämmen. Um die Ausbreitung des Virus abzumildern, müssen Betroffene oder Kontaktpersonen einige Zeit in häuslicher Quarantäne verbringen. Dabei stellen sich viele Fragen: Wie kann ich mit dieser psychischen Belastung umgehen? Wie halte ich trotzdem Kontakt zu Freunden und Familie? Welche Informationsquellen sind die richtigen zum aktuellen Geschehen? Was bei häuslicher Quarantäne wichtig ist, hat die Bundesregierung zusammengestellt.

Die Auswirkungen des Coronavirus verunsichern auch viele Kinder. Eltern und andere Bezugspersonen stehen vor der Herausforderung, mit Kindern über diese möglicherweise belastende Situation zu sprechen oder häusliche Quarantänen zu organisieren. Was kann Kindern helfen? Wie unterstütze ich mein Kind in häuslicher Quarantäne? Tipps dazu bieten dieser Artikel der Bundesregierung und diese Handreichung des Bundesgesundheitsministeriums.

In der aktuellen Lage ist es besonders wichtig, dass pflegende Kinder und Jugendliche Hilfe und Unterstützung bekommen. Denn viele machen sich Sorgen, dass Angehörige sich anstecken könnten. Dazu kommen Zukunftsängste, etwa weil nicht klar ist, wie es in der Schule weitergeht. Für sie ist die "Nummer gegen Kummer" unter 116 111 da - montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr bundesweit, anonym und kostenlos vom Handy und Festnetz. Zusätzlich zur Telefon- und E-Mail-Beratung können Betroffene Beraterinnen und Berater auch im Live-Chat erreichen - immer mittwochs von 15 bis 17 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Weitere Informationen zu Beratungsangeboten gibt es hier.

Das Coronavirus COVID-19 ist für ältere Menschen und für Personen mit Vorerkrankungen besonders gefährlich. Es ist wichtig, sie vor einer Ansteckung zu schützen. Das gelingt am besten, indem persönliche soziale Kontakte möglichst reduziert werden. An dieser Stelle finden Sie ein paar Tipps und Hinweise für Betroffene und ihre Angehörigen. Wenn Sie selber nicht betroffen sind, anderen aber gerne helfen wollen, finden Sie zum Beispiel auf nebenan.de ein paar Anregungen.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es international keinen Hinweis darauf, dass Schwangere durch das neuartige Coronavirus gefährdeter sind als die allgemeine Bevölkerung. Es wird laut Deutscher Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) erwartet, dass die große Mehrheit der schwangeren Frauen nur leichte oder mittelschwere Symptome, ähnlich einer Erkältung beziehungsweise Grippe aufweist. Hinweise und FAQ für Schwangere und Säuglinge hat die DGGG in einem Informationsblatt zusammengefasst.