Corona-Pandemie Informationen für pflegende Angehörige

Was passiert, wenn das Pflegeheim schließt oder der Pflegedienst nicht mehr kommt? Wie lange kann ich die Arbeit ruhen lassen, wenn ich mich jetzt wegen des Coronavirus verstärkt um ein pflegebedürftiges Familienmitglied kümmern muss? Das Portal "Wege zur Pflege" informiert über Freistellungsmöglichkeiten und gibt Antworten auf weitere zentrale Fragen. Dort sind außerdem Hilfs- und Beratungsangebote für Betroffene gelistet. Pflegende Angehörige können sich zudem unter der Rufnummer 030 20 179 131 und per E-Mail info@wege-zur-pflege.de an das Pflegetelefon wenden.

Pflegende Kinder und Jugendliche

In der aktuellen Lage ist es besonders wichtig, dass pflegende Kinder und Jugendliche Hilfe und Unterstützung bekommen. Denn viele machen sich Sorgen, dass Angehörige sich anstecken könnten. Dazu kommen Zukunftsängste, etwa weil nicht klar ist, wie es in der Schule weitergeht. Für sie ist die "Nummer gegen Kummer" unter 116 111 da - montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr bundesweit, anonym und kostenlos vom Handy und Festnetz. Zusätzlich zur Telefon- und E-Mail-Beratung können Betroffene Beraterinnen und Berater auch im Live-Chat erreichen - immer mittwochs von 15 bis 17 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Weitere Informationen zu Beratungsangeboten gibt es hier.