Corona-Pandemie

Überbrückungshilfen

Um die Existenz von Unternehmen zu sichern, die durch die Covid-19-Pandemie einen Umsatzausfall haben, ist ein Bundesprogramm für Überbrückungshilfen aufgelegt worden, das erneut verlängert und aufgestockt wurde. Antragsberechtigt sind auch gemeinnützige Unternehmen und Organisationen unabhängig von ihrer Rechtsform. Dazu gehören Übernachtungsstätten wie Jugendherbergen, Schullandheime, Träger von Jugendeinrichtungen des internationalen Jugendaustauschs und Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie Familienerholungsstätten. Auch Jugendverbände und Träger der politischen, kulturellen und sportlichen Kinder- und Jugendarbeit können Anträge stellen.

Überbrückungshilfe III Plus

Die Bundesregierung hat die zentralen Corona-Hilfsprogramme bis zum 31. Dezember 2021verlängert. Mit der Überbrückungshilfe III Plus werden Unternehmen, Soloselbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler aller Branchen sowie gemeinnützige Organisationen unterstützt, die durch die Corona-bedingten Schließungen und Beschränkungen stark betroffen sind. Ihr Umsatz muss um mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 zurückgegangen sein. Die Überbrückungshilfe III Plus dient dazu, die betrieblichen Fixkosten zu decken. Dazu gehören zum Beispiel Kosten für Miete, Pacht, Strom oder Wasser.

Die Überbrückungshilfe III Plus ist weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III. Neu ist die Restart-Prämie, die eine Personalkostenhilfe bietet und alternativ zur Personalkostenpauschale beantragt werden kann.

Erstattet werden:

  • bis zu 100 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei 50 Prozent bis 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mindestens 30 Prozent bis 50 Prozent Umsatzeinbruch 

Antragstellung

Anträge für die Überbrückungshilfen III Plus können nur durch prüfende Dritte gestellt werden, zum Beispiel Steuerberaterinnen und -berater oder Wirtschaftsprüferinnen und -prüfer. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2021

Weitere Informationen bietet eine Website des Bundeswirtschaftsministeriums. Dort kann der Antrag für die Überbrückungshilfen III Plus auch digital gestellt werden. Die Antragsbearbeitung erfolgt durch die zuständigen Stellen der einzelnen Bundesländer.